Politischer Druck zahlt sich aus

Die Ratsgruppe DIE LINKE/ÖDP im Bad Zwischenahner Gemeinderat hatte im Oktober 2018 beantragt, die Verwaltung möge landwirtschaftlich genutzte Flächen, die an das Zwischenahner Meer angrenzen prüfen, um sie zu renaturieren oder anderweitig von der Belastung durch Gülleeinträge zu entlasten (der Antrag findet sich am Ende dieses Beitrages).

Die Forderung zeigte im zuständigen Ausschuss für „Planung, Entwicklung und Umwelt“ nun Wirkung.


Vorstitzender der Gruppe ÖDP/Die Linke im Zwischenahner Rat: Edgar Autenrieb (Die Linke)

Auch unter den Mitgliedern der anderen Fraktionen im Rat fand der Antrag Zustimmung.

Die Gemeindeverwaltung nimmt nun weitere Gespräche mit den Eigentümern der genannten Flächen auf, um sie aus der intensiven landwirtschaftlichen Nutzung herausnehmen zu können.

Eine Umwandlung dieser Ackerflächen in Grünland oder in einen naturnahen Zustand als Ausgleichsflächen, würde einen ersten Schritt in Richtung Entlastung des Zwischenahner Meeres von überschüssigen Nährstoffeinträgen bedeuten.

Nachdem noch vor wenigen Jahren die Presse verlauten ließ, eine Sanierung wäre nicht möglich, hatte die im letzten Jahr vorgestellte „Machbarkeitsstudie zur Sanierung des Zwischenahner Meeres“ deutlich das Gegenteil aufgezeigt.

Nach Ansicht unseres Genossen Edgar sollte die Gemeinde in Vorbildfunktion agieren, damit auch dem Land Niedersachsen, als Eigentümer des Sees, der Ernsthaftigkeit unseres Anliegens bewusst wird und es seinerseits endlich mit entsprechenden Maßnahmen beginnt.

https://www.nwzonline.de/ammerland/wirtschaft/bad-zwischenahn-blaualgen-in-bad-zwischenahn-diskussion-ueber-felder-am-see_a_50,3,3707935646.html

https://www.nwzonline.de/ammerland/wirtschaft/bad-zwischenahn-zwischenahner-meer-kleine-schritte-zur-see-sanierung_a_50,3,3812261473.html


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