DIE LINKE im Landkreis Ammerland ermuntert Autobahngegner zum Widerspruch

Gemeinderat in Wiefelstede René Schönwälder: Ermuntert die Bürgerinnen und Bürger des Ammerlandes Einwendungen gegen den Bau der A 20 zu erheben

Die niedersächsische Landesregierung treibt den Bau der A 20 unbeirrt voran. Die Partei DIE LINKE im Landkreis Ammerland ermuntert die Betroffenen an der Trasse zum Widerstand. „Das Autobahnprojekt ist umweltpolitisch eine Katastrophe und macht verkehrspolitisch keinen Sinn“, sagt René Schönwälder, Mitglied des Vorstandes seiner Partei im Kreisvorstand Oldenburg/Ammerland und Ratsherr in Wiefelstede. „Bis zum 21. März 2018 sollte die Frist für Einwendungen zum Projekt genutzt werden“, rät Schönwälder.

Direkt betroffene Anwohner sollten auf jeden Fall ihre Betroffenheit melden. Aber auch diejenigen, die nicht als Anwohner unter Baulärm oder Verkehrslärm leiden würden, sollen sich melden.

DIE LINKE im Ammerland bezweifelt, dass der Nutzen des Projektes, den entstehenden Schaden rechtfertigen könnte. Der renommierte Verkehrswissenschaftler Prof. Marte aus Bremen hat ein Nutzen-Kosten-Verhältnis der A 20 von 1,1 errechnet. Das heißt, jeder investierte Euro bringt lediglich einen Nutzen von 1,1 Euro. Die CDU/CSU-SPD-Koalition geht in ihrem Bundesverkehrswegeplan von einem Nutzen in Höhe von 1,9 aus. „Ein Nutzen-Kosten-Verhältnis von 1,1 rechtfertigt keinen Autobahnbau. Die Berechnungen des Nutzen-Kosten-Verhältnisses der A 20 sowie der einzelnen Abschnitte müssen unabhängig voneinander offengelegt werden“, fordert der Linken-Ratsherr Edgar Autenrieb aus Bad Zwischenahn.

DIE LINKE stellt sich hinter die Forderungen der Bürgerinitiativen, die es entlang der A-20-Trasse gibt. Diese haben auf ihrer Homepage eine so genannte Einwendungshilfe (www.einwendungshilfe-a20.de) eingestellt, die über die vielfältigsten Beeinträchtigungen informiert, die an der Autobahntrasse zu erwarten sind.