Kundgebung zur Landtagswahl mit Amira Mohamed Ali und Janine Wissler

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Der Kreisverband Die Linke Oldenburg/Ammerland lädt am 7. Oktober ab 16:30 zu einer Kundgebung zur Landtagswahl auf dem Bahnhofsvorplatz Oldenburg ein.

Ist möglicherweise ein Bild von 2 Personen und Text „Menschen entlasten. Preise deckeln. Übergewinne besteuern. Amira Mohamed Ali → Kundgebung zur Landtagswahl 07.10.22 16:30 Bahnhofsvorplatz (Südseite), Oldenburg mit Janine Wissler, Parteivorsitzende der LINKEN Janine Wissler Amira Mohamed Ali, Fraktionsvorsitzende im Bundestag und den Direktkandidierenden in Oldenburg und Ammerland Hans-Henning Adler, Sonja Manderbach und Awa El-Scheich DIE LINKE.“

Mit dabei sind die Parteivorsitzende der Linken Janine Wissler und die Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag Amira Mohamed Ali. Außerdem werden die Direktkandidaten aus Oldenburg und dem Ammerland vor Ort sein. Sonja Manderbach, Hans-Henning Adler und Awa El-Scheich.

Jetzt ist ein Zeichen setzen

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Gasumlage zur Entlastung der Konzerne? Kommt sie oder kommt sie nicht?

Energiepreisbremse? Länder wie Spanien, Frankreich oder Portugal zeigen, dass es geht. Die Bundesregierung ist bislang dagegen, obwohl die Folgen der gestiegenen Energiepreise für die Wirtschaft, die mittelständischen Unternehmen und natürlich die Verbraucherinnen und Verbraucher verheerend sind. Kommt sie oder kommt sie nicht?

Die gegenwärtige Situation ist unübersichtlich. Grüne Minister setzen auf Frackinggas, dienern vor Ölscheichs, wollen ausgerechnet Kohlestrom reaktivieren und schließen die Wiederinbetriebnahme von Atomkraftwerken als „Reserve“ nicht aus. Und Scholz will trotz aller Kritik an der Gasumlage festhalten, die uns mit 34 Mrd. Euro belasten wird. 

Hans-Henning Adler, Oldenburger Rechtsanwalt
Rechtsanwalt Hans-Henning Adler

An alle dem soll allein Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine Schuld sein. Diese Erklärung lenkt aber nur vom eigenen Versagen ab. Natürlich ist es richtig, Putins Krieg scharf zu verurteilen, die russische Regierung international zu isolieren und Wirtschaftssanktionen zu verhängen, die Russland mehr weh tun als uns. Energielieferungen als Druckmittel auszuwählen, ist aber keine kluge Entscheidung, weil auf diesem Gebiet Russland am längeren Hebel sitzt. Wir üben keinen wirksamen Druck auf Putin aus, wenn wir uns zum Winter in eine Rezession manövrieren.

Wir sollten stattdessen alle Anstrengungen darauf richten, den Krieg durch diplomatische Lösungen zu beenden. Verhandeln  ist immer besser als Töten. Immer mehr Waffenlieferungen lösen nur die nächste Eskalationsstufe auf russischer Seite aus, wie die aktuelle Teilmobilisierung mit 300.000 zusätzlichen Soldaten zeigt.

Immer wieder wird die Frage gestellt: Wen soll man denn noch wählen?

Eine Stimmabgabe für DIE LINKE wäre ein Weckruf an die herrschenden Parteien, dass es so nicht weitergeht. Die Klimakatastrophe nimmt keine Rücksicht auf Kriege, im Gegenteil: Der Krieg verschärft die Krise.

Notwendig wäre jetzt internationale Zusammenarbeit zur Bekämfung der globalen Klimakatastrophe und nicht immer mehr eskalierende Konfrontation und Aufrüstung.

Den ständigen Versprechungen, niemanden allein zu lassen und die notwendigen Veränderungen „sozial abzufedern“, müssen endlich Taten folgen. Die angekündigten Entlastungspakete sind nur Tropfen auf dem heißen Inflationsstein. Die Preise für Energie, Lebensmittel und – seit langem schon – die Mieten steigen weiter.

DIE LINKE ist die Partei, die den Finger in die Wunde legt und die einzige Partei, die bei den notwendigen Maßnahmen auch endlich mal die Kriegsgewinner, Superreichen, Boden- spekulanten und Energiekonzerne in die Pflicht nimmt. Darauf ist Verlass.

Nutzen Sie den Stimmzettel, um ein Zeichen zu setzen!

Ihr Hans-Henning Adler

Kandidat der LINKEN im Wahlkreis 62 und auf der Landesliste zur Landtagswahl in Niedersachsen

Online-Veranstaltung: Runter mit den Preisen – Das Leben muss bezahlbar sein!

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Mit Amira Mohamed Ali, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Bundestag

Am kommenden Sonntag, den 11. September sprechen wir ab 19:00 Uhr mit der Vorsitzenden der @Fraktion DIE LINKE im Bundestag, @Amira Mohamed Ali über die Explosion der Energie- und Lebensmittelpreise. 

Die verfehlte Politik der Bundesregierung führt dazu, dass immer mehr Menschen in die Armut abrutschen.

Gleichzeitig machen sich große Energiekonzerne hemmungslos die Taschen voll.

Darüber wollen wir diskutieren:

*       Was bedeuten die hohen Energie- und Lebenspreise für die VerbraucherInnen?

*       Was kann gegen die steigenden Preise getan werden?

*       Welche Unterstützung brauchen die VerbraucherInnen jetzt?

Wir freuen uns auf deine Teilnahme, Anregungen und Fragen!

Zum Einwahl-Link:
https://us02web.zoom.us/j/88568964581?pwd=eFc1QUZUTDBZVzg2WDY5VXdRSVlYUT09

Gasumlage ist nicht alternativlos

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von Hans Henning Adler

Die Gasumlage ist ein Verarmungsprogramm für viele Menschen und bedeutet sozialen Abstieg für die Mehrheit des Landes. Die Heizkosten lassen die Menschen bis in die Mittelschicht verzweifeln. Die Bundesregierung sollte die Gasumlage zurücknehmen und notleidende Versorger gegebenenfalls mit Mitteln aus den rasant steigenden Mehrwertsteuereinnahmen unterstützen. Außerdem könnten diejenigen, die in den letzten Wochen an der Krise bestens verdient haben, mit einer Übergewinnsteuer an tatsächlichen Mehrkosten beteiligt werden.

Hans Henning Adler ist Landtagswahlkandidat der niedersächischen Linken und Mitglied des Landesvorstandes

Statt einer Umlage brauchen wir einen Energiepreisdeckel, wie es andere EU-Staaten wie Spanien oder Portugal vormachen, und Direktzahlungen, die die tatsächlichen Mehrkosten ausgleichen, fordert Amira Mohamed Ali, Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Bundestag: „Alle Menschen müssen sich leisten können, ein normales Leben zu führen.“

Wirtschaftsminister Habeck hat die Gasumlage als alternativlos dargestellt: Auf die Gasumlage zu verzichten,wäre der Zusammenbruch des deutschen Energiemarktes gewesen und damit weite Teile des europäischen Energiemarktes.“ Die Gasumlage soll Mehrkosten der Energieversorger ausgleichen, die durch geringere Gaslieferungen aus Russland entstanden sind. Die behauptete Alternativlosigkeit besteht aber tatsächlich nicht.

In der Ostsee liegen zwei Gasröhren, die Erdgas nach Deutschland liefern können. Das eine ist die „gute“ (Nord-Sream I), zu der sich die Bundesregierung beschwert, dass nur 20 % geliefert wird, das andere ist die „böse“ (Nord-Stream II), die aus politischen Gründen nicht liefern soll.

Wenn die gegenwärtige Preissituation demnach durch politische Entscheidungen begründet ist und nicht durch wirtschaftlich Gegebenheiten verursacht wurde, dann sollten die politisch Verantwortlichen die dadurch entstandenen Mehrkosten auch vom Staat bezahlen lassen. Für ein neues Aufrüstungsprogramm sind ja auch mal eben 100 Milliarden Euro locker gemacht worden.

Staatliche Ausgleichszahlungen an Energieversorger könnten auch mit Staatsbeteiligungen erkauft werden, so dass nach der Krise auch staatliche Einflussmöglichkeiten auf die Unternehmenspolitik der Energiekonzerne bestehen würden, um eine möglichst schnelle Umstellung der Energiewirtschaft auf erneuerbare Energien durchzusetzen. Zudem könnte damit verhindert werden, dass die Konzerne die Hand aufhalten, wenn sie in die Verlustzone geraten,  die Gewinne aber allein für sich behalten, wenn es wirtschaftlich wieder aufwärts geht.