Linke wählt Amira Mohamed Ali zur Direktkandidatin

Sonderartikel

18.12.2020 – Die Mitglieder der Partei Die Linke haben Amira Mohamed Ali, Vorsitzende der Bundestagsfraktion, auf einer Kreisversammlung zur Direktkandidatin für den Bundestagswahlkreis Oldenburg-Ammerland gewählt.

Direktkandidatin für Die Linke im Bundestagswahlkreis Oldenburg-Ammerland: Die Fraktionsvorsitzende Amira Mohamed Ali

Oldenburg /Ammerland Die Mitglieder der Partei Die Linke haben am 18. Dezember auf einer Wahlkreisversammlung die Vorsitzende der Bundestagsfraktion, Amira Mohamed Ali, zur Direktkandidatin für den Bundestagswahlkreis Oldenburg-Ammerland gewählt. Die 40-jährige Oldenburgerin steht seit November 2019 als Nachfolgerin von Sahra Wagenknecht gemeinsam mit Dietmar Bartsch an der Spitze der Linken im Deutschen Bundestag.

Mohamed Ali ist außerdem Mitglied in den Ausschüssen für Landwirtschaft und Ernährung sowie für Recht und Verbraucherschutz. Auf der Mitgliederversammlung kündigte die Politikerin an, sich für den ersten Platz der niedersächsischen Landesliste ihrer Partei zu bewerben, um Die Linke in den Bundestagswahlkampf zu führen. Es wäre ihre zweite Legislatur im Bundestag.

Als Vertreterin des Wahlkreises Oldenburg-Ammerland will Amira Mohamed Ali weiterhin ein offenes Ohr für die insgesamt elf Vertreterinnen und Vertreter der Linken in den kommunalen Parlamenten Oldenburgs und des Ammerlands haben. „Der Einsatz für soziale Gerechtigkeit beginnt vor Ort“, so die Oldenburgerin, „Es gibt keinen besseren Weg, die Probleme der Menschen zu verstehen als vor Ort zuzuhören“. Die Partei Die Linke hat in dem Bundestagswahlkreis über Oldenburg-Ammerland 200 Mitglieder. Die Wahlversammlung wurde unter strengen Hygiene-Auflagen im oldenburgischen „Müggenkrug“ durchgeführt. Mohamed Ali wurde mit 92% der Stimmen gewählt.“

Oldenburg braucht mehr IGS-Schulplätze

Presseerklärung Gruppe Die Linke/Piratenpartei

Plätze an Integrierten Gesamtschulen in Oldenburg erhöhen!
Elternwillen nicht missachten – Gemeinsames Lernen fördern

Die Gruppe Die Linke/Piratenpartei will die Plätze an den Integrierten Gesamtschulen in Oldenburg erhöhen. Die aktuellen Anmeldezahlen in Oldenburg für die 5. Klassen zeigen unseres Erachtens die dringende Notwendigkeit auf, die Schulstruktur in Oldenburg zu ändern, insbesondere die Gesamtschulplätze auszubauen.
Es kann nicht angehen, dass 148 Kinder auch in diesem Jahr nicht in ihre Wunschschule, nämlich die IGS wechseln können, weil es an den drei Integrierten Gesamtschulen in Oldenburg nicht genügende Plätze gibt. Die meisten der betroffenen Kinder müssen nun gegen den Willen Ihrer Eltern auf eine Oberschule und sind dadurch gezwungen, einen Weg einzuschlagen, den ihre Eltern für ihr Kind aus pädagogisch völlig legitimen und nachvollziehbaren Gründen nicht für den richtigen halten.

Wir fordern insgesamt ein verändertes Schulsystem, das auf dem Prinzip des gemeinsamen Lernens aufbaut. Alle Vergleiche mit Schulsystemen anderer Länder, insbesondere die PISA-Studien zeigen auf, dass integrierte Schulsysteme den gegliederten, auf frühe Aussortierung setzenden Schulsystemen qualitativ und pädagogisch überlegen sind. Solange dieses Ziel nicht erreicht ist, sollen in Oldenburg zumindest alle Kinder, die auf eine Integrierte Gesamtschule wollen, diese Möglichkeit bekommen.

Lebensmittel für sozial benachteiligte Menschen in Corona Zeiten

Die Ausgabe der Oldenburger Tafel bleibt weiterhin geschlossen.

Seit kurzem organisiert sie die Ausgabe von Lebensmittel draußen dezentral in den einzelnen Stadtteilen (nach Postleitzahlen). In großen Taschen werden die Waren ( hptsl. Fertigprodukte, Kaffee, Nudeln, Brot, Äpfel, Milch, Süßigkeiten etc.) bereitgestellt. Die Wahrung des Abstands und das Tragen einer Mund-Nasen-Maske ist erforderlich.

Bitte denkt daran, euren Ausweis (Oldenburg-Pass ist nicht erforderlich) mitzunehmen!

Es muss zwingend dokumentiert werden, dass der Wohnsitz in dem jeweiligen Postleitzahl-Bezirk

liegt. Ihr erhaltet dort auch einen Lebensmittelgutschein von 10 Euro für einen Einkauf beim Penny-Supermarkt.

Hier die bisherigen und folgenden Termine:

jeweils von 10 – 12 Uhr

30.5. PLZ 26129: Bloherfelde, Kennedyviertel Marktplatz

 3.6.  PLZ 26121 – 26123: Kaiserstr. 14 (Tafel) , Parkplatz

 6.6.  PLZ 26127: Dietrichsfeld, Martin-Luther-Kirche, Eupener Str.

10..6.PLZ 26131: Eversten , Nikolaikirche

13.6. PLZ 26133, 26135: Kreyenbrück, Osternburg, Klingenbergplatz

20.6. PLZ 26126: 26125: Ohmstede, Kulturzentrum Rennplatz

Details zu weiteren Termine erfragt bitte bei den Tafel-Leuten an den jeweiligen Ausgabestellen.

Für ältere, kranke und gehbehinderte Menschen gibt es  außerdem die Möglichkeit, von der Facebook-Spendengruppe direkt per Haustür  beliefert zu werden, meist donnerstags. Dazu müßt ihr euch bei der Oldenburger Tafel, Tel.: 248 88 51 oder email@oldenburger-tafel.de anmelden. Ihr erhaltet dann Termin und Uhrzeit. Es wird an der Haustür geklingelt.

Angebot des Dietrichsfelder Suppentreffs der Martin-Luther-Kirche

Alle zwei Wochen dienstags gibt es in der Zeit von 12 – 13.30 Uhr Eintopf zum Mitnehmen.  Dietrichsfeld, vor der Kirche, Eupener Str. 4

Die nächsten Termine: 9. und 23. Juni, 7. und 21. Juli

Nähere Informationen gibt es bei Pastorin Anja Kramer: Tel.: 95 72 898 oder im Stadtteiltreff, Tel.: 570 78 92

ALSO Oldenburg

Bei Nachfragen: Willi Lüpkes, Tel.: 0176 – 704 509 82,

email: willi.luepkes@also-zentrum.de

Für den Schutz der Grundrechte.

Sonderartikel

Derzeit werden im Internet und auf Demonstrationen Stimmen lauter, die ihren Unmut über Grundrechtseinschränkungen aufgrund von Corona verkünden. Für uns alle stellt die derzeitige Situation eine Herausforderung historischen Ausmaßes dar. Besonders die eingeschränkten sozialen Kontakte und die beschränkte Möglichkeit seine Freizeit gestalten zu können, machen vielen von uns zu schaffen. Auch die finanziellen Schwierigkeiten, die durch mangelhaftes Kurzarbeitergeld oder das Wegfallen des Nebenjobs, bereiten vielen Menschen Probleme – erschwerend kommt hinzu, dass die Bundesregierung uns keine einheitliche Perspektive auf eine Besserung bietet, wenngleich der Ausstieg aus den Maßnahmen bereits läuft. Dennoch beobachten wir die derzeitigen Entwicklungen und Äußerungen im Zuge der „Hygiene-Demos“ oder in den sozialen Medien mit Sorge. Grundrechte sind für uns als DIE LINKE ein besonders wichtiges Anliegen. Wir als Partei haben eine historische Verantwortung immer für die Wahrung der Grundrechte einzutreten und für ihre uneingeschränkte Gültigkeit zu kämpfen. Ehrlichkeit ist in dieser Zeit besonders wichtig: Es gibt diverse Ungewissheiten was das Coronavirus betrifft. Aufgrund mangelnder Tests kann man nur schwer einschätzen, wie viele Menschen tatsächlich infiziert sind, da man auch infiziert sein kann, ohne dabei Symptome zu zeigen. Ebenso sind die Todeszahlen ein unsicheres Thema: Es lässt sich nur schwer nachvollziehen wie viele der Gestorbenen an oder mit Corona gestorben sind. Aber genau diese Ungewissheiten sollten uns dazu veranlassen, uns auf Artikel 2.2 des Grundgesetzes zu berufen: