Wechsel im ammerländer Kreistag

Wir möchten mitteilen, dass unser Kreistagsabgeordneter Carlos Autenrieb sein Mandat niederlegt hat um sich, bis auf weiteres, ausschließlich seinem Studium der Rechtswissenschaften widmen zu können.
Als Nachrücker wird Edgar Autenrieb, bekannt aus dem Gemeinderat Bad Zwischenahn, den Sitz für DIE LINKE. im Kreistag übernehmen.

Näheres in der folgenden Presseerklärung:

2018-03-16 Wechsel im Kreistag.pdf

DIE LINKE im Landkreis Ammerland ermuntert Autobahngegner zum Widerspruch

Gemeinderat in Wiefelstede René Schönwälder: Ermuntert die Bürgerinnen und Bürger des Ammerlandes Einwendungen gegen den Bau der A 20 zu erheben

Die niedersächsische Landesregierung treibt den Bau der A 20 unbeirrt voran. Die Partei DIE LINKE im Landkreis Ammerland ermuntert die Betroffenen an der Trasse zum Widerstand. „Das Autobahnprojekt ist umweltpolitisch eine Katastrophe und macht verkehrspolitisch keinen Sinn“, sagt René Schönwälder, Mitglied des Vorstandes seiner Partei im Kreisvorstand Oldenburg/Ammerland und Ratsherr in Wiefelstede. „Bis zum 21. März 2018 sollte die Frist für Einwendungen zum Projekt genutzt werden“, rät Schönwälder.

Direkt betroffene Anwohner sollten auf jeden Fall ihre Betroffenheit melden. Aber auch diejenigen, die nicht als Anwohner unter Baulärm oder Verkehrslärm leiden würden, sollen sich melden.

DIE LINKE im Ammerland bezweifelt, dass der Nutzen des Projektes, den entstehenden Schaden rechtfertigen könnte. Der renommierte Verkehrswissenschaftler Prof. Marte aus Bremen hat ein Nutzen-Kosten-Verhältnis der A 20 von 1,1 errechnet. Das heißt, jeder investierte Euro bringt lediglich einen Nutzen von 1,1 Euro. Die CDU/CSU-SPD-Koalition geht in ihrem Bundesverkehrswegeplan von einem Nutzen in Höhe von 1,9 aus. „Ein Nutzen-Kosten-Verhältnis von 1,1 rechtfertigt keinen Autobahnbau. Die Berechnungen des Nutzen-Kosten-Verhältnisses der A 20 sowie der einzelnen Abschnitte müssen unabhängig voneinander offengelegt werden“, fordert der Linken-Ratsherr Edgar Autenrieb aus Bad Zwischenahn.

DIE LINKE stellt sich hinter die Forderungen der Bürgerinitiativen, die es entlang der A-20-Trasse gibt. Diese haben auf ihrer Homepage eine so genannte Einwendungshilfe (www.einwendungshilfe-a20.de) eingestellt, die über die vielfältigsten Beeinträchtigungen informiert, die an der Autobahntrasse zu erwarten sind.

Offener Brief zur Belastung des Zwischenahner Meers durch multiresistente Keime

Im Zwischenahner Meer wurden die gefährlichen multiresistenten Keime nachgewiesen. Der Linken Ratsherr in Bad Zwischenahn, Edgar Autenrieb, hat dies zum Anlass genommen, einen offenen Brief an die Verantwortlichen Ministerien zu schreiben. Nach der schon seit Jahren bekannten Cyanobakterien-Problematik (Blaualgen), die durch den Zufluss von Gülle entstehen kann, stellen multiresistente Keime eine neue Gefährdungsstufe für Mensch und Natur dar. Wir hoffen auf Antworten von den Zuständigen in Politik und Verwaltung. Es besteht Handlungsbedarf!

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Wohnungsbauförderung muss politisch gewollt sein – DIE LINKE besucht die Ammerländer Wohungsbau

Am vergangenen Mittwoch begrüßte Ulrike Petruch, Geschäftsführerin der die Ammerländer Wohnungsbaugesellschaft mbH Politiker und Politikerinnen der Partei DIE LINKE zu einem Informationsabend und Austausch.

v.l.n.r. Silke Köhler (Gemeindrat Rastede), Ratsherr (Gemeinderat Wiefelstede), Ulrike Petruch, (Ammerländer Wohnungsbaugesellschaft GmbH), Edgar Autenrieb (Gemeinderat Bad Zwischenahn), Amira Mohamed Ali, MdB

Der Zweck der Ammerländer Wohnungsbau sei eine sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung für breite Schichten der Bevölkerung, so Petruch. Sie betonte, wie wichtig es sei, dass die Gemeinden ihre Gesellschaft schon früh in die Planung neuer Bauprojekte einbinden und Grundstücke zur Verfügung stellen. Ihre Gesellschaft sei auf geeignete Grundstücke mit niedrigem Kaufpreis angewiesen, um Wohnungen mit niedrigen Mieten bauen zu können, erklärte Petruch. „Wenn die Ammerländer Wohnungsbaugesellschaft permanent solche Grundstücke zur Verfügung hätte, so würde sie auch permanent bauen.“

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