Linke unterstützt streikende Real-MitarbeiterInnen in Oldenburg

Die real GmbH ist aus der ver.di-Tarifbindung im Einzelhandel ausgestiegen. In Verbindung mit einem Gesellschaftswechsel im Juni diesen Jahres, wird für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein Tarifvertrag der DHV, einer „Christlichen Gewerkschaft“ angewendet. Das betrifft auch die beiden Oldenburger Real-Märkte und eine Reihe weiterer im Nordwesten. Damit werden die Beschäftigten deutlich schlechter gestellt als mit der Tarifbindung unter ver.di; die Lohneinbußen betragen bis zu 30%.

Streik der Real-MitarbeiterInnen in Oldenburg am 13.07.2018

Am Freitag streikten in Oldenburg etwa 150 Mitarbeiter aus verschiedenen Real-Märkten gegen die Vorgehensweise derUnternehmensführung. Sie wurden von mehreren Mitgliedern des Kreisverbandes der Linken Oldenburg-Ammerland unterstützt. Mit dabei, Amira Mohamed Ali, Bundestagsabgeordnete der Linken für Oldenburg und das Ammerland. In ihrer kurzen Ansprache sagte sie an die Streikenden gerichtet: „Die Tarifflucht der real-GmbH ist völlig inakzeptabel und unverantwortlich gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern; es geht um nichts anderes als Profitmaximierung zulasten der Löhne. Das darf nicht sein.“

DIE LINKE verlangt, dass die Tarifverträge der DGB-Gewerkschaften von der Bundesregierung für allgemeingültig erklärt werden und zukünftig auch für Unternehmen gelten, die aus den Arbeitgeberverbänden ausgetreten sind. Auch Konstruktionen mit Tochterfirmen, die von Unternehmen genutzt werden, um „wettbewerbsfähige Entgeltstrukturen“ zu schaffen, wie real-Unternehmensführung in verharmlosenden Unternehmensberater-Slang sagt, würden dann nicht mehr auf Kosten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehen.

 

Ein aufhaltsamer Aufstieg – Alternativen zu AfD & Co.

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Gerd Wiegel

Dr. Gerd Wiegel

Die politische Rechte ist auf dem Vormarsch – in Deutschland, in Europa und darüber hinaus. In zahlreichen europäischen Ländern sind Parteien der modernisierten radikalen Rechten an der Regierung beteiligt. In Deutschland ist die AfD zur stärksten Oppositionspartei im Bundestag geworden. Das alles hat Auswirkungen auf das politische und gesellschaftliche Klima im Land. Aber der Aufstieg der Rechten ist kein Naturgesetz. Er hat Gründe und Ursachen und er kann gestoppt werden. In der Veranstaltung sollen diese Gründe untersucht und nach Alternativen zu AfD und Co. gesucht werden.

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„Soziale und ökologische Anforderungen an neue Wohngebiete“.

Ratsherr für Die Linke im Bad Zwischenahner Gemeinderat: Edgar Autenrieb

Die Gruppe Die Linke./ÖDP im Rat der Gemeinde Bad Zwischenahn hat einen neuen Antrag für die Planung künftiger Wohngebiete gestellt:

2018-04-29 Antrag Anforderungen an neue Wohngebiete 

Ziel des Antrags ist die frühzeitige Einbeziehung von Kriterien, die für die Bürgerinnen und Bürger bei der Ausweisung von bebaubaren Flächen wichtig sind. Zum einen soll das Genehmigungsverfahren vereinfacht werden. Außerdem werden wichtige Kriterien hinsichtlich sozialer und ökologischer Fragen frühzeitig offengelegt