Standard Fleisch GmbH muss für immer geschlossen werden!

Heute haben etwa 300 Menschen in Oldenburg vor der Standard Fleisch GmbH für eine dauerhafte Schließung des Betriebes demonstriert.
Das Deutsche Tierschutzbüro hatte mit Videoaufnahmen aufgedeckt, dass dort Rinder teilweise ohne oder mit unzureichender Betäubung geschlachtet wurden; im Akkord, viele bei lebendigem Leibe! Das geschah im teilweise Beisein von Tierärzten des Oldenburger Veterinäramtes.

Über 300 Menschen forderten am 9. Dezember die dauerhafte Schließung der Standard Fleisch GmbH

Die grausamen Bilder zeigen, wie Werkvertragsarbeiter im Akkord töten. Noch lebende Tiere werden auf schwerste Weise misshandelt und die Veterinärärzte schauen darüber hinweg oder „legten selbst Hand an“, wie die Bilder zeigen. Die Behörde ist dazu da, solche Missstände zu verhindern, nicht um daran mitzuwirken und die Gewinne eines Unternehmens zu sichern, das offensichtlich „beruflich unzuverlässig“ ist und daher dauerhaft geschlossen werden müsste.

Ist das Überforderung? Abstumpfung? Alles für den Gewinn eines Gewerbesteuerzahlers? Muss auf diese Weise sicher gestellt werden, dass die zunehmende Zahl an schlecht bezahlten Arbeitnehmer/innen mit billigem Fleisch versorgt werden? (Linker Vorschlag: mehr Geld für alle für vernünftige Ernährung!). Muss Fleisch unter so grausamen Bedingungen möglichst billig produziert werden, damit die Menschen ihre Mieten noch bezahlen können? (Linker Vorschlag: Öffentlicher Wohnungsbau!).

Es gibt hier offenbar auch ein systemisches Versagen. Aber wofür gibt es Politik, Verwaltung und Justiz? Die Stadt Oldenburg und der Oberbürgermeister müssen endlich durchgreifen und die Ordnung bei den Aufsichtsbehörden wiederherstellen; die Ermittlungsbehörden müssen den zahlreichen Strafanzeigen auf den Grund gehen. So kann es nicht weitergehen!

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