Dokumentarfilm zur Wohnungspolitik

Das Oldenburger „Bündnis Wohnen für alle“ wird am 04. November 2019, 18:00 Uhr, eine Filmveranstaltung, im cine k in der Kulturetage, Bahnhofsstraße 11, Oldenburg durchführen. Der Kreisverband Die Linke Oldenburg/Ammerland und die Ratsfraktion der Linken in Oldenburg unterstützen das Bündnis aktiv. Es geht insbesondere darum Lösungsvorschläge für die schwierige Lage auf dem Wohnungsmarkt in Oldenburg zu erarbeiten.

Der Ankündigungstext zu dem preisgekrönten Dokumentarfilm:

Der schwedische Filmemacher Fredrik Gerrten behandelt in seinem preisgekrönten Dokumentarfilm die Wohnungspolitik. Mietpreise schießen in die Höhe, Einkommen tun das nicht. Langzeitmieter*innen werden aus ihren Wohnungen herausgedrängt. Selbst mittlere Einkommensgruppen können es sich nicht mehr leisten, in ihren Stadtvierteln zu leben. Wo früher noch von Gentrifizierung die Rede war, vollzieht sich heute ein radikaler Wandel: Wohnungen sind seit der Finanzmarktkrise 2008 in wachsendem Maße Kapitalanlagen geworden.

Der Film begleitet Leilani Farha, die UN-Sonderberichterstatterin für das Recht auf Wohnen, auf ihrer Reise um die ganze Welt. Ihre Aufgabe ist es herauszufinden, warum und aus welchen Gründen Menschen aus den Städten verdrängt werden. Ein beeindruckender Film über die heutigen Mechanismen des Wohnungsmarktes, mit Interviews mit Josef Stiglitz, Saskia Sassen und anderen Expert*innen. Der Film plädiert für eine Wohnungspolitik zum Wohle aller: gegen Privatisierung und für eine Renaissance gemeinwirtschaftlichen und kommunalen Bauens.  Hochaktuell, gerade vor dem Hintergrund der Forderungen an die Stadt Oldenburg, selber bezahlbaren und lebenswerten Wohnraum zu schaffen.

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