Keinen Fußbreit den Nationalisten in Oldenburg

Am Samstagabend haben wir in Oldenburg wieder deutlich gemacht: Diese Stadt ist für die Rechten kein ruhiges Pflaster. Hier bekommen sie Gegenwind. Völkische Nationalisten wollten sich am Samstag Abend im PFL treffen und dafür Martin Luther instrumentalisieren. „Luther und seine Bedeutung für die deutsche Nation“ nannten sie die Veranstaltung mit einem der wichtigsten Figuren der „Neuen Rechten“ als Referenten. Trotz vielfacher Aufforderung konnte sich die Oldenburger Stadtverwaltung leider nicht dazu entschließen, die Veranstaltung zu untersagen. So versammelten  sich nach einem entsprechenden Aufruf verschiedener Gruppen ca. 100 Menschen am PFL, darunter die Bundestagskandidatin der Linken Amira Mohamed Ali, um gegen die reaktionäre Veranstaltung  zu demonstrieren. Auf dieser verloren sich dann auch nur etwa 20-30 Leute, begleitet von kritischen Fragen und Protestrufen der Gegendemonstranten. Während der Veranstaltung gab es draußen dann noch ein schönes Tut-Konzert. Wir lassen nicht zu, dass in Oldenburg rechtsradikale Veranstaltung stillschweigend geduldige Normalität werden.