Wohnungsbauförderung muss politisch gewollt sein – DIE LINKE besucht die Ammerländer Wohungsbau

Am vergangenen Mittwoch begrüßte Ulrike Petruch, Geschäftsführerin der die Ammerländer Wohnungsbaugesellschaft mbH Politiker und Politikerinnen der Partei DIE LINKE zu einem Informationsabend und Austausch.

Der Zweck der Ammerländer Wohnungsbau sei eine sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung für breite Schichten der Bevölkerung, so Petruch. Sie betonte, wie wichtig es sei, dass die Gemeinden ihre Gesellschaft schon früh in die Planung neuer Bauprojekte einbinden und Grundstücke zur Verfügung stellen. Ihre Gesellschaft sei auf geeignete Grundstücke mit niedrigem Kaufpreis angewiesen, um Wohnungen mit niedrigen Mieten bauen zu können, erklärte Petruch. „Wenn die Ammerländer Wohnungsbaugesellschaft permanent solche Grundstücke zur Verfügung hätte, so würde sie auch permanent bauen.“

v.l.n.r. Silke Köhler (Gemeindrat Rastede), Ratsherr (Gemeinderat Wiefelstede), Ulrike Petruch, (Ammerländer Wohnungsbaugesellschaft GmbH), Edgar Autenrieb (Gemeinderat Bad Zwischenahn), Amira Mohamed Ali, MdB

Ratsherr Edgar Autenrieb aus Bad Zwischenahn stellte fest: „Ich sehe hier jede Menge Kompetenz in Sachen Stadtplanung und Wohnungsbau. Die Ammerländer Wohnungsbaugesellschaft ist ein geeigneter Partner, um dem Wohnungsmangel und den viel zu teuren Mieten im Ammerland zu begegnen.“

Die Rasteder Ratsfrau Silke Köhler betont: „Fast überall im Ammerland ist die Ammerländer Wohnungsbaugesellschaft aktiv. Nur in Rastede ist kein einziges Projekt geplant. Das muss sich ändern!“

René Schönwälder, Ratsherr in Wiefelstede, sieht im Ortskern seiner Gemeinde Bedarf für Aktivitäten der Ammerländer Wohnungsbau. „Wir haben dort für Menschen mit überschaubarem Einkommen so gut wie nichts“, bedauert Schönwälder.

Amira Mohamed Ali, Abgeordnete im Bundestag, will die Informationen aus dem Besuch mit in die Bundespolitik nehmen. Sie sagt: „Öffentlich geförderter Wohnungsbau ist eines der Hauptthemen meiner Partei. Die Wohnungsbauförderung sollte Sache des Bundes werden, damit flächendeckende Förderung gesichert ist.“

Die Ammerländer Wohnungsbaugesellschaft verwaltet etwa 1750 Wohnungen mit insgesamt über 100.000 Quadratmetern Wohnfläche.

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