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            <title>Die Linke Oldenburg/Ammerland: RSS-Feed</title>
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            <copyright>Die Linke Oldenburg/Ammerland</copyright>
            
            <pubDate>Wed, 23 Sep 2026 02:11:53 +0200</pubDate>
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                <guid isPermaLink="false">news-111420</guid>
                <pubDate>Mon, 21 Sep 2026 18:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Stellenausschreibungen: Fraktionsreferent*in &amp; Fraktionsmitarbeiter*in</title>
                <link>https://www.die-linke-oldenburg.de/start/aktuelles/detail/news/stellenausschreibungen-fraktionsreferentin-fraktionsmitarbeiterin/</link>
                
                <description>Frist zur Bewerbung ist der 25.09.2026. Für unsere sich bildende Fraktion Die Linke im Rat der Stadt Oldenburg suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine engagierte, strukturierte und politisch überzeugte Fraktionsreferent*in sowie Fraktionsmitarbeiter*in. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Als starke linke Kraft im Oldenburger Stadtrat streiten wir für eine solidarische Stadtgesellschaft. Wir machen Druck für bezahlbaren Wohnraum, echte Klimagerechtigkeit, gute Arbeit und konsequenten Antifaschismus.<br><br>Ausschreibung Referent*in:<br><a href="https://bundescloud.die-linke.de/index.php/s/jM49oyRqZjKPyYY" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer">https://bundescloud.die-linke.de/index.php/s/jM49oyRqZjKPyYY</a><br><br>Ausschreibung Mitarbeiter*in:<br><a href="https://bundescloud.die-linke.de/index.php/s/bXKBkiHjE9dXsAM" target="Stellenausschreibung Fraktionsmitarbeiter*in" class="link-extern" title="Stellenausschreibung Fraktionsmitarbeiter*in" rel="noreferrer">https://bundescloud.die-linke.de/index.php/s/bXKBkiHjE9dXsAM</a></p>]]></content:encoded>
                <category>KV Oldenburg</category><category>Pressemeldung</category>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-111414</guid>
                <pubDate>Wed, 16 Sep 2026 17:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Die Linke gibt keine Wahlempfehlung für die OB-Stichwahl</title>
                <link>https://www.die-linke-oldenburg.de/start/aktuelles/detail/news/die-linke-gibt-keine-wahlempfehlung-fuer-die-ob-stichwahl/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Linke Oldenburg/Ammerland wird für die Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters keine Wahlempfehlung aussprechen</strong>. Diese Entscheidung hat der Vorstand des Kreisverbandes gemeinsam mit allen neu gewählten Ratsmitgliedern der Linken einstimmig gefällt. Bei beiden verbliebenen Kandidaturen sehen wir keine Politik, die unsere zentralen sozialen Forderungen vertritt. Eine radikal soziale Politik, die mit den bestehenden Verhältnissen bricht, ist mit beiden Kandidaturen nicht zu erwarten.<br>&nbsp;</p>
<p>„Wir haben im Wahlkampf deutlich gemacht, wofür wir stehen: für eine Stadt, in der Wohnen keine Ware ist, soziale Infrastruktur nicht kaputtgespart wird und Mobilität nicht vom Geldbeutel oder vom eigenen Fahrrad abhängt. Diese politischen Angebote finden wir bei den beiden Kandidaturen für die Stichwahl nicht wieder“, erklärt Die Linke.</p>
<p>Drei Punkte sind für uns dabei zentral:</p>
<p><strong>Wohnen muss Grundrecht sein. </strong>Die Stadt muss selbst bauen und dauerhaft bezahlbaren, barrierefreien und klimaneutralen Wohnraum schaffen. Mit Wohnraum darf kein Profit gemacht werden. Die Sozialquote darf nicht nur auf dem Papier existieren, sondern muss umgesetzt werden. Oldenburg braucht Housing first.</p>
<p><strong>Soziale Infrastruktur gehört in öffentliche Verantwortung.</strong> Gute Kitas, Schulen, Jugend- und Sozialarbeit sowie gute Gesundheitsversorgung sind keine freiwilligen Extras. Wer eine soziale Stadt will, muss dafür sorgen, dass Menschen und Einrichtungen nicht dauerhaft am Limit arbeiten. Wir akzeptieren keine Kürzungen im sozialen Sektor. Kurzfristige Entlastungen im Haushalt schaden nicht nur aktiv der Lebensqualität der Menschen direkt, sondern werten die Stadt auch langfristig ab und machen sie unattraktiv.</p>
<p><strong>Mobilität muss für alle funktionieren.</strong> Eine soziale Verkehrswende braucht einen starken, verlässlichen und bezahlbaren ÖPNV. Nicht alle Menschen können Fahrrad fahren, ein Auto besitzen oder lange Wege zu Fuß bewältigen <strong>Maßnahmen wie diese sind zentral für die Oldenburger Klimapolitik, die konsequent umgesetzt werden muss.</strong></p>
<p>„Wir werden auch nach der Wahl unbequem bleiben und für diese Positionen kämpfen. Im Rat, auf der Straße und gemeinsam mit den Menschen in dieser Stadt. Unsere Stimmen sind kein Blankoscheck. Wer Oberbürgermeister wird, muss sich daran messen lassen, ob Oldenburg sozialer, gerechter und solidarischer wird.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Linke bedankt sich bei allen Wähler*innen, die ihr bei der Kommunalwahl ihr Vertrauen gegeben haben. Unser Ergebnis ist für uns kein Auftrag, leiser zu werden - sondern weiterzumachen und den Finger in die Wunde zu legen, wenn es sein muss.</p>]]></content:encoded>
                <category>KV Oldenburg</category><category>Pressemeldung</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-111403</guid>
                <pubDate>Mon, 14 Sep 2026 18:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Oldenburg ist bereit für starke linke Politik und für eine Oberbürgermeisterin</title>
                <link>https://www.die-linke-oldenburg.de/start/aktuelles/detail/news/oldenburg-ist-bereit-fuer-starke-linke-politik-und-fuer-eine-oberbuergermeisterin/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Linke Oldenburg/Ammerland geht gestärkt aus der Kommunalwahl hervor.</strong> <strong>Heike Boldt hat bei der Oberbürgermeisterwahl ein starkes Ergebnis erzielt</strong> - und damit ist klar: Die Möglichkeit, dass Oldenburg eine Oberbürgermeisterin bekommt (wenn auch noch nicht jetzt), ist real. Gleichzeitig zieht Die Linke mit 13 Prozent und sieben Sitzen deutlich stärker in den Rat der Stadt ein als 2021.</p>
<p><br>„Wir haben gezeigt, dass Oldenburg bereit ist für eine Frau an der Spitze der Stadt - und für eine Politik, die soziale Gerechtigkeit, Feminismus, gute Arbeit und Klimaschutz zusammendenkt“, sagt Heike Boldt.<br><br>Das Ergebnis sei vor allem ein Auftrag, weiterzumachen. „Wir wollten nicht nur die erste Oberbürgermeisterin stellen. <strong>Wir wollen eine Politik, die die Machtverhältnisse in dieser Stadt verändert.“ </strong>Die Linke sieht das Wahlergebnis als Bestätigung ihrer Arbeit vor Ort: an Haustüren, in den Stadtteilen, auf der Straße und in den Betrieben. Stimmen aus ganz unterschiedlichen Teilen der Stadt zeigen: Soziale Politik ist keine Nischenfrage.</p>
<p>„Wer arbeitet, muss von seiner Arbeit leben können. Wer eine Wohnung sucht, muss sich Oldenburg leisten können. Und wer auf Bus, Kita, Schule und öffentliche Infrastruktur angewiesen ist, darf nicht abgehängt werden“, erklärt Mattis Teschner aus dem Kreisvorstand.</p>
<p><strong>Gleichzeitig sei das Ergebnis kein Grund, sich zurückzulehnen</strong>. „Sachsen-Anhalt zeigt, was passiert, wenn soziale Unsicherheit und politische Enttäuschung vor allem von rechts beantwortet werden. Unsere Antwort ist eine andere: Wir wollen nicht über Menschen reden, sondern mit ihnen. Wir wollen zuhören, organisieren und konkrete Verbesserungen erkämpfen.“<br>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Linke ist heute stärker geworden</strong>. Jetzt geht die Arbeit erst richtig los: für eine soziale, feministische und solidarische Stadt für alle.</p>]]></content:encoded>
                <category>KV Oldenburg</category><category>Pressemeldung</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-111374</guid>
                <pubDate>Sun, 06 Sep 2026 18:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Sachsen-Anhalt mahnt: Politik vor Ort darf die Fehler nicht wiederholen</title>
                <link>https://www.die-linke-oldenburg.de/start/aktuelles/detail/news/solidaritaet-mit-mieke-wolke-und-aljoscha-hoepfner-1/</link>
                
                <description>Die AfD ist stärkste Kraft in Sachsen-Anhalt. Das ist ein deutliches Warnsignal. Gleichzeitig zeigt das Ergebnis: Der Rechtsruck ist kein Naturgesetz. Eine starke Linke kann ihm etwas entgegensetzen.
Der Versuch die AFD zu stoppen, indem man ihre Positionen übernimmt, ist offensichtlich gescheitert. Es darf nicht darum gehen, dass sich demokratische Parteien unter dem Druck der AfD enger an die Union anlehnen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die AfD ist stärkste Kraft in Sachsen-Anhalt. Das ist ein deutliches Warnsignal. Gleichzeitig zeigt das Ergebnis: Der Rechtsruck ist kein Naturgesetz. Eine starke Linke kann ihm etwas entgegensetzen.<br>Der Versuch die AFD zu stoppen, indem man ihre Positionen übernimmt, ist offensichtlich gescheitert. Es darf nicht darum gehen, dass sich demokratische Parteien unter dem Druck der AfD enger an die Union anlehnen.<br><br>Die Antwort auf den Rechtsruck muss links sein.<br>Wir brauchen eine Politik, die soziale Sicherheit schafft und Ungleichheit bekämpft: bezahlbare Wohnungen, gute Löhne, starke öffentliche Daseinsvorsorge und Investitionen in Kitas, Schulen, Pflege und Nahverkehr. Wer den Rechten den Boden entziehen will, muss für die Menschen kämpfen, nicht ihre Ängste bedienen.<br><br>Für Niedersachsen beginnt die Auseinandersetzung jetzt. Am kommenden Sonntag ist Kommunalwahl. Wir wollen starke linke Stimmen in die Räte bringen und dort zeigen, dass soziale Politik, Klimaschutz und eine gute öffentliche Infrastruktur konkret und vor Ort funktionieren. Das ist der erste Schritt auf dem Weg zur niedersächsischen Landtagswahl.<br>Wir wollen nicht zurück zur vermeintlichen Normalität vor dem Rechtsruck. Wir wollen eine Gesellschaft, in der niemand Angst vor der nächsten Mieterhöhung, der nächsten Kündigung oder der nächsten Kürzungsrunde haben muss.<br><br>Dafür braucht es keine faulen Kompromisse mit der Union.<br>Dafür braucht es Widerstand, Organisation und eine starke Linke.<br><strong>Jetzt erst recht: Die Linke.</strong></p>]]></content:encoded>
                <category>KV Oldenburg</category><category>Pressemeldung</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-111375</guid>
                <pubDate>Sat, 05 Sep 2026 21:00:00 +0200</pubDate>
                <title>VW: Land darf Sparkurs nicht abnicken</title>
                <link>https://www.die-linke-oldenburg.de/start/aktuelles/detail/news/vw-land-darf-sparkurs-nicht-abnicken/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die jüngsten Entscheidungen bei Volkswagen beenden den Konflikt nicht. Der massive Stellenabbau bleibt bestehen. Besonders alarmierend ist, dass der Vorstand offenbar bereit war, seinen Sparkurs notfalls mit einer Mehrheit der Aktionäre gegen den Widerstand der Arbeitnehmerseite durchzusetzen. Die Linke Niedersachsen sieht darin einen Angriff auf die Mitbestimmung und fordert die Landesregierung auf, ihrer Verantwortung als Anteilseigner gerecht zu werden.</p>
<p>Thorben Peters, Landesvorsitzender der Linken Niedersachsen, erklärt: „Wer zehntausende Arbeitsplätze und die Macht der Aktionäre als Druckmittel gegen Beschäftigte und Mitbestimmung einsetzt, betreibt keine Sozialpartnerschaft, sondern Machtpolitik. Wer Mitbestimmung nur so lange akzeptiert, wie sie den eigenen Renditezielen nicht im Weg steht, hat ihren Sinn nicht verstanden. Die Beschäftigten haben Volkswagen zu einem Weltkonzern gemacht. Sie dürfen jetzt nicht für Managementfehler und eine verschlafene Industriepolitik bezahlen.“</p>
<p>Der Sparkurs bedeutet weiterhin den Abbau zehntausender Arbeitsplätze und trifft Beschäftigte, Familien und ganze Regionen. Während Personal abgebaut werden soll, bleiben die Renditeerwartungen der Aktionäre der Maßstab unternehmerischer Entscheidungen. Als Anteilseigner darf das Land Niedersachsen diesen Kurs nicht einfach abnicken. Statt immer nur darüber zu diskutieren, wie Arbeitsplätze abgebaut werden können, müssen Alternativen wie Arbeitszeitverkürzungen mit fairem Lohnausgleich, neue Produkte und eine aktive Industriepolitik ernsthaft auf den Tisch.</p>
<p>Peters weiter: „Niedersachsen braucht endlich eine aktive Industriepolitik statt Renditepolitik. Nicht Arbeitsplätze müssen geopfert werden, sondern kurzfristige Gewinninteressen. Das Land muss seine Verantwortung wahrnehmen und gemeinsam mit den Gewerkschaften alle Möglichkeiten ausschöpfen, um Beschäftigung zu sichern – von einer solidarischen Arbeitszeitverkürzung bis hin zu Investitionen in neue zivile Produkte und Zukunftstechnologien. Der Maßstab muss lauten: Gute Arbeit statt kurzfristiger Rendite.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Nachricht alle Kreisverbände</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-111337</guid>
                <pubDate>Thu, 03 Sep 2026 15:47:00 +0200</pubDate>
                <title>Solidarität mit Mieke Wolke und Aljoscha Hoepfner</title>
                <link>https://www.die-linke-oldenburg.de/start/aktuelles/detail/news/solidaritaet-mit-mieke-wolke-und-aljoscha-hoepfner/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Als Kreisverband Die Linke Oldenburg/Ammerland solidarisieren wir uns uneingeschränkt mit den Journalist*innen Mieke Wolke und Aljoscha Hoepfner und ihrer Arbeit. Wer zu rassistischen und antisemitischen Äußerungen recherchiert, darf nicht zum Ziel von Einschüchterung, Hetze und Bedrohungen werden. Die beschriebenen Vorgänge rund um die Recherche für die taz überschreiten klar die Grenze einer politischen Auseinandersetzung.<br>Journalistische Arbeit braucht Schutz, keine Drohkulisse: Pressefreiheit ist nicht verhandelbar!</p>
<p>Wir fordern eine konsequente Aufklärung der Bedrohungen und Einschüchterungsversuche und erwarten von allen politisch Verantwortlichen eine klare Haltung gegen solche Angriffe. Wer solche Kampagnen durch eigene Beiträge, Verbreitung oder Kommentare befeuert, trägt Verantwortung dafür, welches Klima dadurch entsteht.<br>Gerade die lokale Politik darf nicht schweigen, wenn Journalist*innen angegriffen werden, weil sie rechte, rassistische und antisemitische Positionen sichtbar machen.<br>Mieke und Aljoscha: ihr leistet so wichtige Aufklärungsarbeit, wir stehen hinter euch.<br>Volle Solidarität vom KV DIE LINKE Oldenburg/Ammerland</p>]]></content:encoded>
                <category>KV Oldenburg</category><category>Pressemeldung</category>
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-111330</guid>
                <pubDate>Tue, 01 Sep 2026 15:47:00 +0200</pubDate>
                <title>“Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus, nie wieder Wehrpflicht”</title>
                <link>https://www.die-linke-oldenburg.de/start/aktuelles/detail/news/nie-wieder-krieg-nie-wieder-faschismus-nie-wieder-wehrpflicht/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<h3>Antikriegstag / Weltfriedenstag</h3>
<p>1957 rief der DGB, der Deutsche Gewerkschaftsbund, den Antikriegstag das erste Mal in der BRD aus. Dieser erinnert unter dem Slogan „Nie wieder Krieg“ an den Beginn des Zweiten Weltkrieges, welcher am 1. September 1939 mit dem Überfall der Wehrmacht auf Polen begann. In der sowjetischen Besatzungszone wurde der 1. September bereits ab 1946 als „Weltfriedenstag“ gefeiert. Daraus entwickelte sich die bis heute bestehende Tradition des Antikriegstags, an dem vor allem Gewerkschaften, Friedensorganisationen und andere gesellschaftliche Gruppen gegen Krieg und Aufrüstung demonstrieren. An diese Tradition wollen auch wir anknüpfen und den Kampf gegen die Militarisierung unserer Zeit geeint, kooperativ und solidarisch weitertragen.</p>
<h3>Aktuelle Kriegsbereitschaft – ein Zwang</h3>
<p>Die BRD dieser Tage rüstet wieder auf. Die Bundeswehr soll zur „konventionell stärksten Armee Europas“ gemacht werden. Zu diesem Zweck wird in Form eines beschlossenen „Sondervermögens“ die deutsche Kriegsfähigkeit ausgebaut und eine Rückkehr zur vollständigen Wehrpflicht vorbereitet.</p>
<p>Eine Konsequenz dieser Entwicklung ist die immer öfter in Talkshows, sozialen Medien und Schulen auftauchende Bundeswehr. Diese bemüht sich zunehmend, sich als „Armee der Demokratie“ oder Bastion der „westlichen Werte“ zu inszenieren. Dabei bedient sie sich der leeren Worthülsen der Humanität, der moralischen Erhabenheit und nicht zuletzt des wertlosen Bekenntnisses zu den Menschenrechten und der UN. Die Bundeswehr verkörpert die Notwendigkeit einer militärischen Durchsetzung nationaler Interessen, welche aus der Zuspitzung der kapitalistischen Zwangskonkurrenz entspringt. Diese staatliche Konkurrenz zeigt ihren Zwangscharakter in der Durchsetzung von Machtansprüchen über Ressourcen, Boden, Kapital und Menschen gegenüber anderen Staaten und Bündnissen. Wie auch immer die Herrschenden dies zu legitimieren versuchen, es ändert nichts an seinem Wesen: seinem kapitalistischen Wesen!</p>
<p>Weitere Absurdität wird in der Argumentation von Abschreckung und Verteidigung deutlich: „Deutschland muss kriegstüchtig werden, damit es keinen Krieg führen muss.“ Aufrüstung zur Abschreckung dient jedoch nicht der Prävention von Gewalt, sondern ist ihre Organisation! Die Absichten dieser gesellschaftlichen Lenkung sind klar: Nicht bloß sollen die nationalen Interessen der BRD der Arbeiterklasse als ihre eigenen Interessen verkauft oder als Pflicht gegenüber dem Staat begründet werden; vielmehr trägt jene Entwicklung zum Umbau eines ganzen Landes nach Maßstäben militärischer Brauchbarkeit bei.</p>
<p><i>„Jede Glorifizierung eines Menschen, der im Krieg getötet worden ist, bedeutet drei Tote im nächsten Krieg.“</i> – Kurt Tucholsky (Die Weltbühne Nr. 25, 21.06.1932)</p>
<h3>Militarisierung hier vor Ort</h3>
<p>In Oldenburg erleben wir die ideologische Aufrüstung gerade durch die Zelebrierung des Veteranentags, durch das Bundeswehr-Konzert vom 6. Juli und insbesondere durch den demonstrativen Aufbau des Musterungszentrums in der Innenstadt. Nun plant die Stadt am 7. September das 70-jährige Jubiläum als Bundeswehrstandort sowie ihre lokale Verbundenheit zur 1. Panzerdivision „zu feiern“.</p>
<p>Als Linke erkennen wir die materiellen Verhältnisse als Ursprung der durch jene notwendige, globale Staatenkonkurrenz an. Der antimilitaristische Kampf ist auch ein Kampf gegen die gegenwärtige Klassenherrschaft – in seiner Konsequenz ein antikapitalistischer Kampf!</p>
<p>Im kollektiven Kampf fordern wir ein gemeinsames Aufstehen gegen die gesamtgesellschaftliche Militarisierung unserer Zeit! Ob im Betrieb, an den Universitäten oder in den Schulen: Wir müssen geeint gegen jene Bestrebungen der Herrschenden vorgehen.</p>
<p>Für eine friedensorientierte, kooperative, selbstwirksame und solidarische Gesellschaft ohne Krieg und Militär!</p>
<p><strong>„Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus, nie wieder Wehrpflicht!“</strong></p>]]></content:encoded>
                <category>KV Oldenburg</category><category>Pressemeldung</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-111314</guid>
                <pubDate>Tue, 01 Sep 2026 11:13:27 +0200</pubDate>
                <title>VW darf Hannover nicht zum Auslaufmodell erklären. Jetzt braucht Niedersachsen eine aktive Industriepolitik</title>
                <link>https://www.die-linke-oldenburg.de/start/aktuelles/detail/news/vw-darf-hannover-nicht-zum-auslaufmodell-erklaeren-jetzt-braucht-niedersachsen-eine-aktive-industriepolitik/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die jüngsten Aussagen des Volkswagen-Finanzvorstands, wonach für das Werk Hannover nach Auslaufen der aktuellen Modelle Anfang der 2030er Jahre derzeit keine wirtschaftlich tragfähige Nachfolgeproduktion vorgesehen ist, verschärfen die Krise bei Volkswagen weiter. Damit steht inzwischen auch der größte Standort von Volkswagen Nutzfahrzeuge mit mehr als 13.000 Beschäftigten vor einer ungewissen Zukunft. Gleichzeitig fordert der Vorstand weitere Kostensenkungen und verweist auf hohe Produktionskosten. Betriebsrat und IG Metall verlangen dagegen verbindliche Zukunftsperspektiven und kündigen Widerstand gegen einen reinen Sparkurs an.</p>
<p>Dazu erklärt der Landesvorsitzende der Linken Niedersachsen, Thorben Peters: „Wer heute erklärt, für Hannover gebe es keine wirtschaftliche Perspektive nach 2030, macht aus einer Managemententscheidung ein angebliches Naturgesetz. Das Gegenteil ist richtig: Ob ein Industriestandort Zukunft hat, ist eine politische Frage. Niedersachsen darf nicht zulassen, dass der Vorstand Stück für Stück Standorte zur Disposition stellt und die Beschäftigten permanent in Unsicherheit hält. Wer Jahrzehnte Milliardengewinne erwirtschaftet hat, trägt Verantwortung für die Menschen und Regionen, die diesen Erfolg überhaupt erst möglich gemacht haben.“</p>
<p>Das Werk Hannover ist einer der wichtigsten Industriestandorte Niedersachsens und beschäftigt mehr als 13.000 Menschen. Nach Angaben des Vorstands fehlt derzeit für insgesamt vier deutsche VW-Standorte eine wirtschaftlich tragfähige Nachfolgeproduktion. Gleichzeitig will der Konzern europaweit Überkapazitäten abbauen und die Kosten deutlich senken. Betriebsrat und IG Metall fordern hingegen verbindliche Produktzusagen und langfristige Investitionen statt einer Strategie des Schrumpfens. Die entscheidende Aufsichtsratssitzung findet am 4. September statt.</p>
<p>Peters weiter: „Niedersachsen braucht jetzt den Mut zu einer aktiven Industriepolitik. Wir dürfen die Zukunft unserer Schlüsselindustrien nicht allein den Renditeerwartungen des Konzerns überlassen. Statt immer neue Sparrunden anzukündigen, müssen Land, Bund, Volkswagen, Betriebsräte und Gewerkschaften gemeinsam neue zivile Produktionsperspektiven entwickeln. Gute Industriearbeitsplätze sind kein Auslaufmodell, sie sind die Grundlage für Wohlstand, Innovation und den sozial-ökologischen Umbau unseres Landes.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Nachricht alle Kreisverbände</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-111289</guid>
                <pubDate>Tue, 01 Sep 2026 06:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Nein zu Militarisierung und Krieg!</title>
                <link>https://www.die-linke-oldenburg.de/start/aktuelles/detail/news/nein-zu-militarisierung-und-krieg/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>1939 hat Nazi-Deutschland Polen überfallen und den Zweiten Weltkrieg begonnen. Aus unserer Geschichte erwächst die Verantwortung, für Frieden einzutreten.</p>
<p><strong>Deshalb sagen wir: Nein zu Aufrüstung, Militarisierung und Krieg!</strong></p>
<p>Die Bundesregierung geht den entgegengesetzten Weg. Sie lockerte die Schuldenbremse, um Deutschland „kriegstüchtig“ zu machen, und will die Rüstungsausgaben bis 2035 massiv erhöhen.</p>
<p>Donald Trump fordert von den NATO-Staaten Militärausgaben von 5 Prozent der Wirtschaftsleistung. Für Deutschland wären das rund 225 Milliarden Euro jährlich.</p>
<p>Während der Militärhaushalt explodiert, werden Gesundheitssystem und Kommunen kaputtgespart, Familien müssen jeden Euro zweimal umdrehen und Rentner*innen Flaschen sammeln.</p>
<p><strong>Es reicht!</strong></p>
<p>Das Wehrdienstgesetz bereitet die Rückkehr der Wehrpflicht vor. Wir sagen Nein zur Wehrpflicht und zu Ersatz- oder Zwangsdiensten!</p>
<p>Junge Menschen brauchen Bildung, bezahlbares Wohnen, sozial gerechten Klimaschutz und eine friedliche Zukunft – keine Einberufung.</p>
<p>Frieden entsteht nicht durch Aufrüstung, sondern durch soziale Gerechtigkeit, internationale Solidarität und zivile Konfliktlösung.</p>
<h2>Die Linke fordert:</h2><ul class="list-normal"><li><strong>Investitionen in Schulen, Krankenhäuser und den sozial-ökologischen Umbau der Wirtschaft</strong> – statt in Waffen und Rüstungsprofite.</li><li><strong>Ein Ende des russischen Angriffskriegs in der Ukraine, des Genozids in Gaza und der völkerrechtswidrigen Angriffe der USA gegen den Iran und Venezuela.</strong></li><li><strong>Verbot aller Rüstungsexporte</strong>, insbesondere in Kriegs- und Krisengebiete.</li><li><strong>Rückruf der Bundeswehr aus allen Auslandseinsätzen.</strong></li><li><strong>Keine Wiedereinführung der Wehrpflicht.</strong></li><li><strong>Kein Werben fürs Sterben an Schulen.</strong></li><li><strong>Hochschulen ohne Militär.</strong></li></ul>]]></content:encoded>
                <category>Nachricht alle Kreisverbände</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-111295</guid>
                <pubDate>Fri, 28 Aug 2026 14:26:57 +0200</pubDate>
                <title>VW-Krise: Die Zukunft der Industrie ist eine politische Aufgabe, die nur mit den Beschäftigten zu lösen ist</title>
                <link>https://www.die-linke-oldenburg.de/start/aktuelles/detail/news/vw-krise-die-zukunft-der-industrie-ist-eine-politische-aufgabe-die-nur-mit-den-beschaeftigten-zu-loesen-ist/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die aktuelle Krise bei Volkswagen entwickelt sich zunehmend zu einer industriepolitischen Schicksalsfrage für Niedersachsen. Während der Vorstand massive Einschnitte, Werksschließungen und den Abbau von bis zu 50.000 Arbeitsplätzen prüft, wächst der Widerstand von Beschäftigten, Betriebsräten und Gewerkschaften. Gleichzeitig wird deutlich, dass auch Bund und Land stärker gefordert sind, die Zukunft der industriellen Standorte aktiv mitzugestalten.</p>
<p>Dazu erklärt der Landesvorsitzende der Linken Niedersachsen, Thorben Peters: „Die Beschäftigten dürfen nicht für die Fehler des Managements bezahlen. Jahrzehntelang wurden Milliardengewinne erzielt und hohe Dividenden ausgeschüttet. Jetzt sollen ausgerechnet die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie ganze Regionen den Preis für strategische Fehlentscheidungen tragen. Werksschließungen und Massenentlassungen sind keine Zukunftsstrategie, sondern ein industriepolitisches Armutszeugnis. Niedersachsen braucht keine Abwicklung seiner industriellen Kerne, sondern den Mut zu einer aktiven Industriepolitik.“</p>
<p>Volkswagen ist mit seinen Standorten in Wolfsburg, Hannover, Braunschweig, Salzgitter, Emden und Osnabrück das industrielle Rückgrat Niedersachsens. Zehntausende Arbeitsplätze hängen direkt oder indirekt vom Konzern ab. In den vergangenen Tagen haben Beschäftigte auf Betriebsversammlungen ihrem Unmut über die Pläne des Vorstands Luft gemacht. Gleichzeitig arbeiten Arbeitnehmervertretungen und das Land Niedersachsen an eigenen Konzepten zur Zukunft der Standorte. Auch auf Bundesebene wird inzwischen über die Rolle des Staates in der Industriepolitik diskutiert. Für das Werk Osnabrück wird sogar eine Beteiligung des Landes Niedersachsen geprüft, um den Standort und bis zu 2.000 Arbeitsplätze zu sichern.</p>
<p>Peters weiter: „Die VW-Krise zeigt, dass wir eine neue Industriepolitik brauchen. Der Staat darf sich nicht darauf beschränken, Krisen zu moderieren, er muss Zukunft gestalten. Wir brauchen öffentliche Investitionen in klimafreundliche Produktion, eine stärkere Mitbestimmung der Beschäftigten, Qualifizierung statt Stellenabbau und eine verlässliche Unterstützung der industriellen Transformation. Das Land darf die Kommunen und Beschäftigten mit dieser Aufgabe nicht allein lassen. Wer Niedersachsen als Industrieland erhalten will, muss jetzt entschlossen handeln und den Wandel sozial gestalten, statt ihn den Renditeinteressen einzelner Konzerne zu überlassen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Nachricht alle Kreisverbände</category>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-111135</guid>
                <pubDate>Sun, 26 Jul 2026 17:30:00 +0200</pubDate>
                <title>Neue Zahlen der Bundesregierung: Angebotsmieten in Niedersachsen binnen zehn Jahren um mehr als 53 Prozent gestiegen</title>
                <link>https://www.die-linke-oldenburg.de/start/aktuelles/detail/news/neue-zahlen-der-bundesregierung-angebotsmieten-in-niedersachsen-binnen-zehn-jahren-um-mehr-als-53-prozent-gestiegen/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Eine Kleine Anfrage des niedersächsischen Bundestagsabgeordneten Jorrit Bosch (Die Linke) zur mieten- und wohnungspolitischen Entwicklung in Niedersachsen belegt das dramatische Ausmaß der Wohnungskrise. Nach den Daten der Bundesregierung sind die Angebotsmieten in Niedersachsen innerhalb von zehn Jahren um 53,6 Prozent gestiegen – von 6,31 Euro je Quadratmeter im Jahr 2015 auf 9,69 Euro im Jahr 2025.</p>
<p>Der Bundestagsabgeordnete Jorrit Bosch erklärt:</p>
<p>„Die Bundesregierung kann die Wohnungskrise nicht länger kleinreden. Ihre eigenen Zahlen zeigen, dass bezahlbarer Wohnraum für immer mehr Menschen außer Reichweite gerät. Das ist ein deutliches Warnsignal. Bund und Länder müssen endlich die politischen Konsequenzen ziehen und bezahlbares Wohnen wieder zu einer öffentlichen Aufgabe machen.“</p>
<p>Die Daten der Bundesregierung zeigen, dass die Angebotsmieten in Niedersachsen innerhalb eines Jahrzehnts um 53,6 Prozent gestiegen sind. Besonders hohe Angebotsmieten werden inzwischen in den Landkreisen Harburg (12,38 Euro je Quadratmeter) und Lüneburg (11,53 Euro) sowie in der Stadt Oldenburg (11,92 Euro) verlangt. Gleichzeitig weist die Bundesregierung ausdrücklich darauf hin, dass Angebotsmieten den Wohnungsmarkt widerspiegeln, auf den Wohnungssuchende tatsächlich treffen. Die Wohnungskrise ist damit längst kein Problem einzelner Großstädte mehr, sondern hat weite Teile Niedersachsens erfasst.</p>
<p>Der Landesvorsitzende der Linken Niedersachsen, Thorben Peters, fordert deshalb einen grundlegenden Kurswechsel:</p>
<p>„Die Wohnungsfrage muss als Notstand behandelt werden. Diese Zahlen sind das Ergebnis einer gescheiterten Wohnungspolitik. Das Land darf die Kommunen mit dieser Aufgabe nicht allein lassen. Niedersachsen braucht einen massiven Ausbau kommunaler und gemeinnütziger Wohnungen, längere Sozialbindungen, eine aktive Bodenpolitik und eine konsequente Bekämpfung von Wohnungsleerstand. Wohnen ist ein Grundrecht und darf nicht länger den Gesetzen der Rendite unterworfen werden.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Nachricht alle Kreisverbände</category>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-111127</guid>
                <pubDate>Thu, 23 Jul 2026 07:33:02 +0200</pubDate>
                <title>Deutschlands Schienennetz braucht mehr Kapazität</title>
                <link>https://www.die-linke-oldenburg.de/start/aktuelles/detail/news/deutschlands-schienennetz-braucht-mehr-kapazitaet/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Zur Sorge, mit dem Einstieg des italienischen Bahnunternehmens Italo in den deutschen Markt würden weitere Nahverkehrsverbindungen zugunsten zusätzlicher Fernzüge gestrichen, erklärt Hilke Hochheiden, Landesvorsitzende der Linken in Niedersachsen:</p>
<p>„Die Aufregung über den Einstieg von Italo in den deutschen Markt konzentriert sich auf Symptome statt auf Probleme und Lösungen. Dass es einen Bedarf an mehr Verbindungen im Fernverkehr gibt, ist erst einmal eine gute Nachricht für die Verkehrswende in Deutschland. Sowohl im Fern- als auch im Nahverkehr braucht es bessere und verlässlichere Verbindungen sowie Preise, bei denen man gar nicht erst anfängt zu rechnen, ob das Auto nicht selbst bei nur einer Person günstiger ist.</p>
<p>Um den Nah-, Fern- und Güterverkehr gut zu bedienen, muss endlich das Schienennetz ausgebaut werden. Genau das zeigt auch die Debatte um Italo. Wenn Nahverkehrsverbindungen bedroht sind, weil die Gleise durch Fernzüge blockiert sind, besteht das Problem darin, dass die Kapazitäten im Netz zu gering sind und es über Jahrzehnte versäumt wurde, die Schiene zu ertüchtigen und die Kapazitäten des Netzes zu erhöhen. Das muss endlich geschehen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Nachricht alle Kreisverbände</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-111112</guid>
                <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 21:38:00 +0200</pubDate>
                <title>Ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung ist das Mindeste, was im Fall Lorenz geschehen muss.</title>
                <link>https://www.die-linke-oldenburg.de/start/aktuelles/detail/news/pressemitteilung-landgerichts-oldenburg-anklage-gegen-polizisten-im-fall-von-lorenz-a-zuzugelassen/</link>
                
                <description>Pressemitteilung zur Entscheidung des Landgerichts Oldenburg: Anklage gegen Polizisten im Fall von Lorenz A. zuzugelassen </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung ist das Mindeste, was im Fall<br>Lorenz geschehen muss. Warum die Anklage nicht Totschlag heißt bei<br>mehreren Schüssen auf eine fliehende Person, ist unklar.<br>Dennoch begrüßt die Linke Oldenburg/Ammerland die Entscheidung des<br>Landgerichts, das Verfahren gegen den Polizisten einzuleiten. Nach<br>Verzögerung der Prozesseröffnung und Ermittlung ausgerechnet durch die<br>Polizei Delmenhorst, führen wir die Einleitung des Verfahrens vor allem<br>auf den gesellschaftlichen Druck zurück. Dieser darf und wird nun aber<br>nicht aufhören, da struktureller und institutioneller Rassismus weiter<br>im Fokus bleiben und dieses Verfahren kein "Reinwaschen" sein darf -<br>wir fordern weiterhin eine unabhängige Ermittlung, verpflichtend<br>eingeschaltete Bodycams und unabhängige Beschwerdestellen, sowie<br>Aufklärung und Bildung zu Rassismus.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>KV Oldenburg</category><category>Pressemeldung</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-111111</guid>
                <pubDate>Sat, 11 Jul 2026 15:26:00 +0200</pubDate>
                <title>GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz beschlossen: Die Linke Niedersachsen warnt vor Kahlschlag</title>
                <link>https://www.die-linke-oldenburg.de/start/aktuelles/detail/news/gkv-beitragsstabilisierungsgesetz-beschlossen-die-linke-niedersachsen-warnt-vor-kahlschlag/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Das am 10. Juli von Bundestag und Bundesrat beschlossene Beitragsstabilisierungsgesetz bedeutet laut der Linken Niedersachsen nichts weniger als ein Todesurteil für Krankenhäuser, Arztpraxen, Psychotherapie und tausende Menschen, die auf die Versorgung durch die gesetzliche Krankenkasse angewiesen sind.</p>
<p>„Die Auswirkungen werden wie ein Damoklesschwert über den Köpfen von Beschäftigten und Patientinnen hängen“, sagt Landesvorstandsmitglied Cornelia Kittlaus: „Pflegekräfte bekommen weniger Geld für noch schlechtere Arbeitsbedingungen, pflegende Angehörige ebenfalls. Pflegeentlastung durch Servicekräfte in Kliniken wird im großen Stil abgeschafft, ohne dass deren Nutzen überhaupt bemessen worden wäre. Die leistungsbezogene Vergütung der Pflegeleistungen in Kliniken bedeutet die Abkehr von der bedarfsgerechten Finanzierung, bevor diese überhaupt umgesetzt worden ist – dabei galt sie als die Kernverbesserung der letzten Reformen. Kliniken, insbesondere kommunale und frei-gemeinnützige, die mitten im Prozess der Umstrukturierung durch die Lauterbach'sche Krankenhausreform stehen, müssen ihre Planungen an noch weniger finanzielle Mittel anpassen und verlieren so vielerorts endgültig die Perspektive. Psychotherapie können sich bald nur noch privat Versicherte und Selbstzahlerinnen leisten. Die ohnehin schon unzumutbaren Wartezeiten werden noch verlängert, während Psychotherapeut*innen weniger Geld dafür bekommen.“</p>
<p>„Das beschlossene Gesetz spielt laut der Linken Niedersachsen mit Gesundheit und Leben von Millionen Versicherten und rechtfertigt dies mit Sparzwängen, die durch massive Mehrausgaben im Militär geradezu dystopisch erscheinen. Statt für die Gesundheit gibt die Bundesregierung viel Geld für Waffen aus. Die massive Aufrüstung, gepaart mit der Krankschreibung am ersten Tag und der drastischen Aushöhlung des Informationsfreiheitsgesetzes, zeigt einen verstörenden Umbau unserer Solidargemeinschaft hin zu einer Kriegswirtschaft. Statt das gute Leben und die Gesundheit in den Mittelpunkt zu rücken, werden Menschen allein nach Leistungsfähigkeit und in internationaler Konkurrenz bewertet – Zwang und Intransparenz inklusive“, so Landesvorsitzende Hilke Hochheiden. „Wenn eine Partei, die sich sozialdemokratisch nennt, diese Gesetze mitträgt, zeigt sie einen völligen Verlust des moralischen Kompasses.“</p>
<p>Statt die notwendigen Strukturreformen im Gesundheitssystem anzugehen, wird dort gekürzt, wo der Widerstand ans Krankenbett gefesselt ist. Die Pharmaindustrie konnte sich herauskaufen, sagt der Landesverband. Währenddessen trifft der Protest der Betroffenen, der Ärztinnen, Psychotherapeutinnen, pflegenden Angehörigen und gesetzlich Versicherten auf taube Ohren. Statt gemeinschaftliche Aufgaben auf alle Schultern zu verteilen, wird das Gesundheitswesen neoliberal umgebaut – von Gesundheit als Grundrecht zu Versorgung als Leistungsanreiz.</p>
<p>Die Linke Niedersachsen fordert nun, sich für ein Ende der Zwei-Klassen-Medizin und eine Stabilisierung der Leistungen und Beitragssätze einzusetzen sowie die Steuerzuschüsse an die GKV aufrechtzuerhalten und gegebenenfalls zu erhöhen, um Überreiche gerecht an der Finanzierung des Gesundheitswesens zu beteiligen. Des Weiteren müssen Pflegebudgets erhalten und erhöht werden, um die bestehende Lücke von 100.000 fehlenden Pflegekräften nicht weiter zu vergrößern. Künftige Reformen müssen strukturell gedacht werden, um Verfahren und Finanzierung transparenter und unbürokratischer zu gestalten. Ziel ist eine solidarische Gesundheitsversorgung, die Qualität, Finanzierung und Erreichbarkeit gerecht verteilt.</p>]]></content:encoded>
                <category>Nachricht alle Kreisverbände</category>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-111056</guid>
                <pubDate>Mon, 06 Jul 2026 13:34:45 +0200</pubDate>
                <title>Neue Wohnraumförderung in Niedersachsen reicht nicht aus</title>
                <link>https://www.die-linke-oldenburg.de/start/aktuelles/detail/news/neue-wohnraumfoerderung-in-niedersachsen-reicht-nicht-aus/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Partei Die Linke Niedersachsen bewertet die von der Landesregierung angekündigte Neuordnung der Wohnraumförderung als unzureichend. Angesichts steigender Mieten, fehlender Sozialwohnungen und wachsender Wohnungsnot brauche Niedersachsen keine kleineren Korrekturen, sondern eine echte Offensive für dauerhaft bezahlbaren Wohnraum. Dazu erklärt Thorben Peters, Landesvorsitzender der Partei Die Linke Niedersachsen: „Direkte Zuschüsse statt bloßer Tilgungsnachlässe sind sinnvoll. Aber das Grundproblem bleibt bestehen. In Niedersachsen fehlen tausende bezahlbare Wohnungen, während immer mehr Menschen einen immer größeren Teil ihres Einkommens für die Miete ausgeben müssen. Wer diese Krise ernsthaft bekämpfen will, darf nicht nur an Förderprogrammen schrauben, sondern muss massiv in sozialen und gemeinwohlorientierten Wohnungsbau investieren. Wenn öffentliche Gelder fließen, muss daraus dauerhaft bezahlbarer Wohnraum entstehen und kein zeitlich begrenztes Fördergeschäft.“ Die Linke Niedersachsen fordert deshalb deutlich mehr Investitionen in den sozialen Wohnungsbau, längere Sozialbindungen, eine stärkere Förderung kommunaler und genossenschaftlicher Wohnungsunternehmen sowie wirksame Maßnahmen gegen steigende Mieten. Wohnen ist ein Grundrecht und darf nicht länger den Profitinteressen des Marktes untergeordnet werden.</p>]]></content:encoded>
                <category>Nachricht alle Kreisverbände</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-111055</guid>
                <pubDate>Tue, 30 Jun 2026 13:24:00 +0200</pubDate>
                <title>Linke Niedersachsen fordert soziales Entlastungspaket gegen Preissteigerungen</title>
                <link>https://www.die-linke-oldenburg.de/start/aktuelles/detail/news/linke-niedersachsen-fordert-soziales-entlastungspaket-gegen-preissteigerungen/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Ergebnisse der aktuellen #NDRfragt-Umfrage zeigen nach Ansicht von Hilke Hochheiden, Landesvorsitzende von Die Linke Niedersachsen, deutlich: Die Preissteigerungen der vergangenen Jahre haben sich tief in den Alltag vieler Menschen gefressen. Laut NDR geben zwei Drittel der Befragten an, dass sich ihre finanzielle Situation verschlechtert habe; besonders belastend seien Lebensmittel, Energie, Mieten sowie Mobilitätskosten.<br>Dazu erklärt Hilke Hochheiden:</p>
<p>„Wenn Menschen beim Einkauf nur noch die Hälfte im Wagen haben, aber genauso viel bezahlen wie früher, dann ist das kein individuelles Problem — das ist politisches Versagen. Die Bundesregierung hat die soziale Frage viel zu lange mit Einmalzahlungen, Tankrabatten und warmen Worten beantwortet. Was die Menschen brauchen, sind dauerhaft bezahlbare Lebensmittel, Mieten, Energie und Mobilität.“</p>
<p>Nach der NDR-Umfrage fühlen sich viele Menschen in Norddeutschland besonders durch hohe Lebensmittelpreise belastet. In Städten nennen 61 Prozent Lebensmittel als starke Belastung, auf dem Land 59 Prozent. Hinzu kommen hohe Energiepreise sowie steigende Kosten für Wohnen und Mobilität. Viele Menschen reagieren bereits mit Verzicht: Jede*r zweite Befragte gibt an, auf bestimmte Produkte oder Freizeitaktivitäten zu verzichten oder zu günstigeren Lebensmittel-Alternativen zu greifen.&nbsp;<br>Hochheiden weiter:</p>
<p>„Wer bei Lebensmitteln, Freizeit und Urlaub sparen muss, verliert nicht nur Kaufkraft, sondern Lebensqualität. Für viele Familien, Rentner*innen, Alleinerziehende, Studierende und Beschäftigte mit kleinen und mittleren Einkommen ist die Belastungsgrenze längst überschritten. Armut beginnt nicht erst, wenn der Kühlschrank leer ist — sie beginnt dort, wo Menschen permanent rechnen müssen, ob der Monat noch reicht.“</p>
<p>Die Linke Niedersachsen fordert deshalb ein soziales Entlastungspaket, das gezielt bei den alltäglichen Kosten ansetzt. Dazu gehören aus Sicht der Partei die Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel, ein Mietendeckel für angespannte Wohnungsmärkte, ein Energiepreisdeckel für den Grundbedarf sowie ein bezahlbares Deutschlandticket und ein massiver Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs — insbesondere im ländlichen Raum.</p>
<p>„Ein Tankrabatt mag kurzfristig helfen, löst aber nicht das Grundproblem: Menschen auf dem Land sind oft aufs Auto angewiesen, weil Bus und Bahn fehlen. Statt milliardenschwerer Strohfeuer braucht es bezahlbare Mobilität für alle — mit verlässlichem ÖPNV in Stadt und Land.“</p>
<p>Besonders deutlich zeigt die Umfrage auch den Vertrauensverlust in die Politik: 83 Prozent der Befragten bewerten die bisherigen Entlastungsmaßnahmen als nicht ausreichend. Viele sprechen sich laut NDR für eine Senkung oder Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel aus; zudem werden inflationsangepasste Löhne und Investitionen in bezahlbaren Wohnraum genannt. (ndr.de)<br>Hochheiden abschließend:</p>
<p>„Die Menschen wissen sehr genau, was hilft: günstigere Lebensmittel, höhere Löhne, bezahlbare Mieten und eine gerechtere Verteilung des Reichtums. Während viele jeden Euro zweimal umdrehen müssen, bleiben große Vermögen unangetastet. Das ist nicht gerecht. Wir brauchen eine Vermögensteuer, höhere Löhne und Renten sowie eine Politik, die nicht Konzerne entlastet, sondern die Menschen, die dieses Land am Laufen halten. Das Leben darf kein Luxus sein.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Nachricht alle Kreisverbände</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-111041</guid>
                <pubDate>Thu, 25 Jun 2026 16:29:24 +0200</pubDate>
                <title>Wer die Verfassung bekämpft, darf sich nicht hinter ihr verstecken.</title>
                <link>https://www.die-linke-oldenburg.de/start/aktuelles/detail/news/wer-die-verfassung-bekaempft-darf-sich-nicht-hinter-ihr-verstecken/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Zum juristischen Gutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte, wonach die AfD verfassungswidrig sei und ein Verbotsantrag vor dem Bundesverfassungsgericht voraussichtlich Erfolg haben könnte, erklärt Thorben Peters, Landesvorsitzender der Linken Niedersachsen:</p>
<p>„Dieses Gutachten ist ein weiterer Weckruf: Die AfD ist keine normale Partei. Sie greift die Grundwerte unserer Verfassung an, hetzt gegen Menschen mit Migrationsgeschichte und arbeitet an einer Gesellschaft der Ausgrenzung. Wer die Menschenwürde relativiert, stellt sich gegen das Fundament unserer Demokratie.“</p>
<p>DasGutachten kommt zu dem Schluss, dass die AfD gegen das Demokratieprinzip und die Menschenwürde verstoße. Die Autor*innen verweisen unter anderem auf ein rassistisch geprägtes politisches Konzept, ein ethnisch-kulturelles Volksverständnis und die Abwertung von Menschen mit Migrationshintergrund.</p>
<p>Peters fordert, die politischen Konsequenzen aus dem Gutachten zu ziehen. Ein AfD-Verbotsverfahren dürfe nicht länger aus parteitaktischen Gründen verschleppt werden. Zugleich sei klar: Ein Verbot allein ersetze keine gesellschaftliche Auseinandersetzung mit Rassismus, Antisemitismus und sozialer Verunsicherung.<br>„Der Rechtsstaat muss seine Mittel nutzen, wenn eine Partei die Demokratie von innen heraus bekämpft. Auch Olaf Lies muss sich für ein Verbotsverfahren einsetzen. Gleichzeitig müssen wir den Nährboden rechter Politik austrocknen: durch bezahlbare Mieten, gute Arbeit, soziale Sicherheit, starke Kommunen und konsequente Bildungsarbeit gegen Rechts“, so Peters.</p>
<p>Die Linke Niedersachsen fordert, ein mögliches Verbotsverfahren sorgfältig vorzubereiten und demokratische Initiativen dauerhaft abzusichern. &nbsp;"Wer die Verfassung bekämpft, darf sich nicht hinter ihr verstecken."</p>]]></content:encoded>
                <category>Nachricht alle Kreisverbände</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-110999</guid>
                <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 16:37:54 +0200</pubDate>
                <title>Linke Niedersachsen kritisiert Aussagen von Innenministerin Behrens</title>
                <link>https://www.die-linke-oldenburg.de/start/aktuelles/detail/news/linke-niedersachsen-kritisiert-aussagen-von-innenministerin-gehre/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Im Vorfeld der Innenministerkonferenz kritisiert Die Linke Niedersachsen die Aussagen von Innenministerin Daniela Behrens (SPD) zur Abschiebepolitik gegenüber syrischen Staatsangehörigen als widersprüchlich und politisch kurzsichtig.<br>Thorben Peters, Landesvorsitzender der Linken Niedersachsen, erklärt:<br>„Die Innenministerin versucht, zwei unvereinbare Linien zu vereinen: Einerseits fordert sie mehr Abschiebungen nach Syrien, andererseits betont sie die Bedeutung gut integrierter Fachkräfte. Diese Widersprüchlichkeit schafft Unsicherheit für die Betroffenen und hilft niemandem.“</p>
<p>Mit Blick auf die Forderung nach konsequenteren Abschiebungen schwerer Straftäter stellt Peters klar:<br>„Schwere Straftaten müssen geahndet werden. Aber Abschiebung darf nicht als politisches Symbolinstrument missbraucht werden. Wer glaubt, komplexe sicherheitspolitische Fragen durch einzelne Abschiebungen lösen zu können, verkennt die Realität.“<br>Die Linke Niedersachsen warnt zudem vor einer vorschnellen Neubewertung der Lage in Syrien nach dem Sturz des Assad-Regimes im Dezember 2024.<br>„Syrien ist kein sicheres Land. Die humanitäre Lage ist weiterhin katastrophal, und es fehlt in vielen Regionen an stabilen staatlichen Strukturen. Abschiebungen in solche Verhältnisse sind unverantwortlich und gefährden Menschenleben“, so Peters.<br>Abschließend fordert Die Linke Niedersachsen eine klare und humane Migrationspolitik:<br>„Statt widersprüchlicher Signale braucht es endlich eine konsequente Politik, die Integration stärkt, Rechtssicherheit schafft und Menschenrechte achtet. Symboldebatten über Abschiebungen helfen weder der Sicherheit noch dem gesellschaftlichen Zusammenhalt.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Nachricht alle Kreisverbände</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-110957</guid>
                <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 13:53:28 +0200</pubDate>
                <title>4,7 Milliarden Euro für Niedersachsens Kommunen</title>
                <link>https://www.die-linke-oldenburg.de/start/aktuelles/detail/news/47-milliarden-euro-fuer-niedersachsens-kommunen/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die niedersächsische Landesregierung will rund 4,7 Milliarden Euro aus dem Infrastruktur-Sondervermögen des Bundes direkt an die Kommunen weitergeben. Die Linke Niedersachsen begrüßt diesen Schritt, fordert aber eine dauerhafte Lösung für die chronische Unterfinanzierung von Städten und Gemeinden.</p>
<p>„Viele Kommunen stehen seit Jahren mit dem Rücken zur Wand. Marode Schulen, fehlender Wohnraum und kaputtgesparte Infrastruktur sind Folgen einer Politik, die den Kommunen immer mehr Aufgaben überträgt, ohne sie ausreichend zu finanzieren“, erklärt Thorben Peters, Landesvorsitzender der Partei Die Linke Niedersachsen.</p>
<p>Niedersachsen erhält aus dem Sondervermögen des Bundes insgesamt rund 9,4 Milliarden Euro. Etwa die Hälfte davon soll direkt und pauschal an Städte, Gemeinden und Landkreise fließen. Gleichzeitig belaufen sich die Schulden der niedersächsischen Kommunen auf rund 37 Milliarden Euro. Viele Städte und Gemeinden sind dadurch kaum noch in der Lage, dringend notwendige Investitionen aus eigener Kraft zu stemmen.</p>
<p>„Einmalige Sonderprogramme lösen das Problem nicht dauerhaft. Wer funktionierende Schulen, gute Mobilität, bezahlbaren Wohnraum und eine verlässliche Gesundheitsversorgung will, muss die Kommunen strukturell stärken. Dafür braucht es eine gerechte Steuerpolitik und eine dauerhaft bessere Finanzausstattung der kommunalen Ebene“, so Peters weiter.</p>]]></content:encoded>
                <category>Nachricht alle Kreisverbände</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-110956</guid>
                <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 13:51:01 +0200</pubDate>
                <title>Gesundheitsreform verschärft die Krise des Gesundheitssystems</title>
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                <content:encoded><![CDATA[<p>Die geplante Gesundheitsreform der Bundesregierung stößt bundesweit auf scharfe Kritik von Krankenhäusern, Ärzten, Gewerkschaften und Krankenkassen. Die Linke Niedersachsen wirft der Bundesregierung vor, die Krise des Gesundheitswesens mit weiterer Sparpolitik beantworten zu wollen.</p>
<p>„Diese Reform bedeutet für viele Menschen vor allem längere Wartezeiten, mehr Druck auf Beschäftigte und eine weitere Ausdünnung der Versorgung. Während Krankenhäuser seit Jahren unterfinanziert sind und Pflegekräfte am Limit arbeiten, sollen nun erneut Kosten gedrückt werden. Das ist keine Gesundheitsreform, sondern ein Sparprogramm auf dem Rücken von Patientinnen, Patienten und Beschäftigten“, erklärt Thorben Peters, Landesvorsitzender der Partei Die Linke Niedersachsen.</p>
<p>Hintergrund der Reform sind milliardenschwere Finanzierungslücken der gesetzlichen Krankenversicherung. Geplant sind unter anderem Einschnitte bei Kliniken und Arztpraxen, neue Steuerungsmodelle für Patientinnen und Patienten sowie zusätzliche Belastungen im Gesundheitssystem. Krankenhäuser und Ärzte warnen bereits vor einer Verschlechterung der Versorgung und weiter steigender Arbeitsbelastung. Besonders betroffen wären ländliche Regionen, in denen schon heute Arztpraxen fehlen und Klinikstandorte unter massivem Druck stehen.</p>
<p>„Es ist eine Frage politischer Prioritäten. Für Aufrüstung stehen plötzlich hunderte Milliarden Euro bereit, aber bei Krankenhäusern, Pflege und Gesundheitsversorgung soll gespart werden. Gleichzeitig besitzen die reichsten Prozent immer größere Vermögen, während Beschäftigte und Versicherte die Krise bezahlen sollen. Wer eine solidarische Gesellschaft will, muss endlich große Vermögen und Krisengewinner stärker besteuern, statt das Gesundheitswesen weiter dem Spardiktat zu unterwerfen“, so Peters weiter.</p>]]></content:encoded>
                <category>Nachricht alle Kreisverbände</category>
                
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