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Neuer Vorstand für Die Linke Oldenburg-Ammerland

Bereits am 16. März 2024 hat Die Linke im Kreisverband Oldenburg-Ammerland auf ihrer Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Dem nun 8-köpfigen Team gehören an (v. l. n. r., dann unten weiter): Gwendolyn Erber, Ulrich Glade, Arne Brix, Jay Cloos, Heike Boldt, Konstantin Witt, Ana Karnau und Paul Naujoks. 

Für Die Linke in Oldenburg und dem Ammerland ist damit ein Neustart gelungen. Gemeinsam will man sich der Herausforderung stellen, nun ohne eine linke Vertretung im Oldenburger Stadtrat kommunalpolitisch wirken zu können. Um wieder ins Arbeiten zu kommen, hat die Jahreshauptversammlung ein Arbeitspapier verabschiedet, in dem drei Schwerpunktaufgaben festgehalten wurden. So soll ein Angebot von arbeits- und sozialrechtlicher Anfangsberatung geschaffen werden, als Ergänzung zu den Angeboten anderer Initiativen in diesem Bereich. Auch stehen Aktiventreffen als neue Form der politischen Arbeit der Linken in Oldenburg und dem Ammerland sowie politische Bildungsarbeit im Fokus. Bei den Aktiventreffen wird es bis Juni 2024 hauptsächlich um den Europawahlkampf gehen.

Pressemitteilung vom 06.01.2024

Die Linke in Oldenburg mit neuem Schwung in das Jahr 2024

  • Neuer Kreisvorstand für Die Linke Oldenburg/Ammerland
  • Studierende, Schüler:innen und Gewerkschafter:innen verbreiten Aufbruch

    Oldenburg – Die Partei Die Linke in Oldenburg/ Ammerland hat sich Ende letzten
    Jahres neu aufgestellt. Mitglieder des neuen Kreisvorstands sind Carla Schmidtke,
    Liam Jay Cloos, Arne Brix, Heike Boldt, Paul Naujoks und Ulrich Glade. Nach
    dem Austritt einiger Vorstandsmitglieder aus der Partei bilden sie nun den
    Vorstand des Kreisverbandes Oldenburg/Ammerland. Trotz der großen
    Herausforderungen durch den Parteiaustritt einiger Parteimitglieder und
    Mandatsträger:innen, sieht der Kreisvorstand nicht nur Hürden, sondern auch
    Chancen in der Partei Die Linke: „Viele junge Genoss:innen sind nun nach dem
    Entschluss Wagenknechts, der Partei den Rücken zu kehren, eingetreten oder
    werden wieder aktiv. Dabei handelt es sich um Schüler:innen, Studierende und
    aktive Gewerkschafter:innen. Sie sehen die Linke als eine wichtige und
    notwendige politische Kraft in der Region. Aktuell gibt es viele Themen für Die
    Linke, wobei die sozialen Themen und Gerechtigkeit vor allem im
    Zusammenhang mit der angespannten Haushaltslage in Bund, Land und
    Kommunen im Fokus stehen. Aber auch wichtige Fragen wie Klimaschutz,
    Abrüstung und antimilitaristische Diplomatie sind notwendiger als immer weiter
    Rüstungsgüter in die Welt zu schicken, oder wie wir dem politischen und
    gesellschaftlichen Rechtsruck mit klugen Argumenten begegnen.“ so Carla
    Schmidtke Student:in in Oldenburg.
    Nach der jahrelangen Lähmung und Inaktivität hat der Kreisvorstand Lust in
    Oldenburg und im Ammerland wieder eine Rolle zu spielen und in den Stadtteilen
    sichtbar zu werden: „Dazu wäre es schön, wenn die Mandatsträger ihre Mandate
    an die Partei Die Linke zurückgegeben würden. Immerhin wurden die Mandate
    für die Partei Die Linke erworben. Es wäre Wählertäuschung, diese nun unter
    einem neuen Namen laufen zu lassen. Wir wollen jedoch nicht nur durch die
    Arbeit in den Parlamenten für Verbesserungen sorgen, sondern auch gemeinsam
    mit den Menschen ganz konkret vor Ort für die Einhaltung der Menschenrechte und eine bessere Zukunft kämpfen. Es geht schlicht um soziale und ökologische Perspektiven“ so Paul Naujoks.
    „Die Partei DIE LINKE wird weiterhin vor Ort in der Kaiserstraße 19 zu erreichen sein. Das birgt gewisse finanzielle Herausforderungen, da sich das Parteibüro durch Mitgliedsbeiträge und Spenden finanziert“, so Ulrich Glade, Schatzmeister der Partei vor Ort. Hierfür wird der Kreisvorstand Spenden benötigen und braucht die Unterstützung aller, die eine linke Kraft in Oldenburg für sinnvoll halten. Der Kreisvorstand wird zeitnah ein Neumitglieder- und Interessierten Treffen durchführen und lädt dazu ein.