Die Linke Niedersachsen unterstützt die Schüler*innenstreiks gegen die Wehrpflicht

Am 5. März finden bundesweit Schüler*innenstreiks gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht statt. Die Linke Niedersachsen unterstützt diese Proteste ausdrücklich. Thorben Peters, Landesvorsitzender der Linken Niedersachsen, erklärt:

„Die Wiedereinführung der Wehrpflicht wäre ein massiver Eingriff in die Selbstbestimmung junger Menschen. Wer junge Leute verpflichtet, Dienst an der Waffe zu leisten, tut das nicht für Sicherheit und Frieden, sondern um Deutschland wieder kriegstüchtig zu machen. Das hat nichts mit dem Schutz der Bevölkerung zu tun, sondern mit der Vorbereitung auf militärische Machtpolitik und strategische Interessen. Wir stellen uns klar an die Seite der Schülerinnen und Schüler, die sich gegen diese Entwicklung zur Wehr setzen. Ihre Zukunft gehört nicht auf den Kasernenhof, sondern in Ausbildung, Studium und ziviles Engagement.“

Während Hunderte von Milliarden für Aufrüstung ausgegeben werden, fehlt das Geld in Schulen, Kommunen, im sozialen Wohnungsbau und bei der öffentlichen Infrastruktur. Gleichzeitig werden junge Menschen zunehmend als Personalreserve für das Militär betrachtet. Peters weiter:

„Gerade in einer Zeit, in der das Völkerrecht von Donald Trump und Benjamin Netanyahu offen infrage gestellt wird, braucht es nicht noch mehr Aufrüstung und keine Wehrpflicht. Was wir brauchen, ist das Gegenteil: Abrüstungsschritte, die konsequente Stärkung der UN-Charta und diplomatische Initiativen zur Konfliktlösung. Sicherheit entsteht nicht durch Zwangsdienst und Waffen, sondern durch internationale Kooperation, soziale Gerechtigkeit und eine Politik des Friedens.“

Die Linke Niedersachsen ruft zur Beteiligung an den Schüler*innenstreiks am 5. März auf und erklärt sich solidarisch mit allen jungen Menschen, die für Frieden, Selbstbestimmung und eine zivile Zukunft demonstrieren.