Aufruf zur Friedensdemonstration am Ostersamstag
Wann: Ostersamstag, 04.04.2026, 11:00 Uhr
Wo: Julius-Mosen-Platz, Oldenburg.
Die Welt steht an einem gefährlichen Wendepunkt. Auch in Europa wächst die Gefahr einer militärischen Eskalation. Statt alles daran zu setzen, den Krieg in der Ukraine durch Diplomatie, Verhandlungen, Sanktionen gegen Russland und internationale Vermittlung zu beenden, treibt die Bundesregierung die Aufrüstung voran und will Deutschland zur führenden Militärmacht Europas machen. Mit der geplanten Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen werden steigende Spannungen und die Gefahr, selbst zur Zielscheibe zu werden, bewusst in Kauf genommen. Gleichzeitig erleben wir weltweit neue Konflikte und schwere Menschenrechtsverletzungen – etwa im Iran, wo die USA und Israel einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg führen. Die Menschen im Iran brauchen internationale Solidarität, Unterstützung für ihre demokratischen und sozialen Rechte und eine klare Orientierung an den universellen Menschenrechten – nicht geopolitische Machtpolitik oder militärische Eskalation. Statt Deutschland „kriegstüchtig“ zu machen, brauchen wir eine Politik der Friedensfähigkeit. Milliarden für Aufrüstung fehlen bei Bildung, Gesundheit, sozialer Sicherheit und im Kampf gegen die Klimakrise. Wir sagen klar: Nein zu Kriegen. Nein zur Militarisierung. Nein zur Politik der Eskalation. Unser Ziel ist eine Welt des Friedens, der sozialen Gerechtigkeit und der internationalen Solidarität. ✊🕊️
Deshalb fordern wir:
●Konsequente Anerkennung und Durchsetzung der Menschenrechte und des Völkerrechts
●Keine Stationierung von Mittelstreckenraketen in Deutschland
●Weltweite nukleare Abrüstung und den Beitritt Deutschlands zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag
●Sofortiger Stopp aller Rüstungsexporte und Umstellung der Rüstungsproduktion auf zivile Arbeit
●Aufnahme und humanitäre Unterstützung für Kriegsopfer, Kriegsflüchtlinge und Deserteure
●Umwidmung der Rüstungsmilliarden für Klima, Bildung, Kultur, Gesundheit und Soziales
●Keine politische oder militärische Unterstützung völkerrechtswidriger Kriege – weder in der Ukraine noch im Iran
●Keine Unterstützung des Genozids in Gaza und des politischen Islams in Westasien
●Keine Genehmigung für völkerrechtswidrige Kriegseinsätze der USA von deutschem Boden
●Konsequente Umsetzung von Zivilklauseln an Universitäten
●Bundeswehr raus aus Schulen – keine Militärwerbung im öffentlichen Raum
●Abschaffung der Wehrpflicht und keine Einführung eines Ersatzdienstes
