Heraus zum 1.Mai!
Union und SPD stellen erkämpfte Rechte infrage – mit längeren Arbeitszeiten, einem unbezahlten Karenztag, wachsendem Druck und weiteren sozialen Einschnitten für Arbeitnehmer*innen. Während die Lebenshaltungskosten steigen und Mieten explodieren, wird bei der Mehrheit gespart und von unten nach oben umverteilt. Gleichzeitig diffamiert der Kanzler Arbeitszeitreduzierung als „Lifestyle-Teilzeit“. Tatsächlich leisten Millionen tagtäglich unbezahlte Care-Arbeit ob bei der Pflege, der Kindererziehung oder Hausarbeit. Andere arbeiten bis an ihre Grenzen – und oft darüber hinaus. Diese Realität wird ignoriert, ihre Leistung entwertet. Immer mehr Menschen arbeiten immer mehr – und haben dennoch immer weniger. Das ist Ausdruck einer Politik, die Profite über Bedürfnisse stellt. Das ist Ausdruck einer Politik, die der AfD nichts entgegenzusetzen hat, sondern ihr Spiel mitspielt! Wir sagen: Schluss damit! Für höhere Löhne, eine echte Arbeitszeitverkürzung und die Besteuerung großer Vermögen. Für die Anerkennung von Care-Arbeit und ein gutes Leben für alle. Am 1. Mai: gemeinsam, solidarisch und entschlossen auf die Straße!

