Unsere zitierte Pressemitteilung aus dem NWZ Artikel vom 14.10.2026
Die Linke Oldenburg/Ammerland weist Antisemitismus-Vorwürfe gegen den Kreisverband zurück.
Da wir eine demokratische Partei sind, steht es einem Mitglied frei bei schwerwiegenden Verstößen einen Ausschlussantrag gegen andere zu stellen. Ob Personen ausgeschlossen werden, das entscheiden unabhängige Gerichte und keine politische Mehrheit in der Partei. Wir halten Parteiausschlussverfahren nicht für das Mittel der Wahl, um inhaltliche Konflikte zu lösen, jedoch bleibt Antisemitismus eine rote Linie für uns.
Genauso wie wir terroristische Akte gegen die israelische Zivilbevölkerung verurteilen, stehen wir auch an der Seite der palästinensischen Zivilbevölkerung, die unter der jahrelangen Unterdrückung durch das israelische Regime und illegale Besatzung leidet. Beides muss möglich sein. Dies mit Antisemitismus gleichzusetzen, lehnen wir entschieden ab.
Das Leid der Menschen in Gaza, die Folgen von Krieg und Vertreibung sowie die Frage nach der Einhaltung des Völkerrechts müssen benannt und politisch diskutiert werden können. Eine solche Auseinandersetzung verlangt Differenzierung und darf nicht durch pauschale Vorwürfe verhindert werden
Gleichzeitig setzt sich Die Linke für den Schutz jüdischen Lebens hier in Oldenburg, wie in ganz Deutschland, ein, da antisemitisch motivierte Anschläge seit dem 07.10.2023 messbar zugenommen haben. Hierzu wird es Gesprächsanfragen der Stadtratsfraktion nach deren Konstituierung an die jüdische Gemeinde Oldenburgs geben, um jüdische Stimmen im Rat Raum zu geben.
