Heike Boldt als OB-Kandidatin nominiert
Pressemitteilung von die Linke Oldenburg/Ammerland
Die Linke will die erste Oberbürgermeisterin in Oldenburg stellen
Mit einer eigenen Kandidatin schaltet sich Die Linke Oldenburg-Ammerland nun in den Wahlkampf
zur Oberbürgermeisterin ein. Auf ihrer Mitgliederversammlung am Sonntag, 26.04.2026 hat der
Kreisverband für die Stadt Oldenburg die 44-jährige Gewerkschafterin Heike Boldt als ihre
Oberbürgermeisterkandidatin nominiert.
„In der bisherigen Aufstellung fehlen uns viele Perspektiven und Themen. Oldenburg kann das
besser.“ begründet Heike Boldt ihre Entscheidung als Kandidatin anzutreten und ergänzt: „Ich
trete als Gewerkschafterin an, die die Arbeitsbedingungen der Menschen in dieser Stadt in den
Blick nimmt - egal ob im Klinikum, in den Kitas, der Verwaltung oder den Betrieben. Mir sind aber
auch die Menschen wichtig, die nicht zur weißen Mehrheitsgesellschaft gehören oder sich das
schöne Leben in Oldenburg nicht leisten können. Ich möchte die Vielfalt dieser Stadt blühen
sehen!“
Seit 2014 arbeitet und wohnt Heike Boldt in Oldenburg - mit einer 2-jährigen Unterbrechung, die
sie ins Ammerland führte. In dieser Zeit hat sie die Stadt Oldenburg als Arbeitgeberin
kennengelernt und erste kommunalpolitische Erfahrungen im Jugendhilfeausschuss des Rates
und aktuell im Betriebsausschuss eines Eigenbetriebs gesammelt.
Sie weiß daher: Sei es bei den Themen Miete, Bildung oder Gesundheit, es gibt noch viel Luft
nach oben in der Oldenburger Sozialpolitik: „In Oldenburg müssen alle mitgedacht werden und es
müssen spürbare Verbesserungen bei den Menschen ankommen. Das bedeutet für uns radikale
Sozialpolitik.“.
Heike Boldt hatte bereits mehrere leitende Ämter innerhalb der Partei und parteinahen Stiftung
inne, versteht sich aber auch als Aktivistin. Hier bringt sie ihre Erfahrung aus den ersten Demos
und Flashmobs der Seebrücke Oldenburg ein. „Wir haben damals die Stadt Oldenburg davon
überzeugen können, dass Oldenburg ein sicherer Hafen wird. Leider blieb diese wichtige
Forderung nur Symbolpolitik und ohne Handlung.“ kritisiert sie mit Blick auf die Bezahlkarte,
Kürzungen bei Sprachkursen und Polizeigewalt. Antreten will Heike Boldt mit einem klaren feministischen,
antirassistischem und antifaschistischem Profil. Und sie versteht den Wahlkampf als gemeinsamen
Lernmoment für eine Partei, die sich seit der Bundestagswahl 2025 und durch die Abspaltung des
BSW in Oldenburg in der Mitgliederzahl mehr als versechsfacht hat. „Ich möchte im Wahlkampf und
darüber hinaus möglichst viele neue Mitglieder einbinden und an die Kommunalpolitik heranführen.“, erklärt Heike
Boldt.
Der Kreisvorstand Die Linke Oldenburg/ Ammerland begrüßt Heike Boldts Kandidatur zur
Oberbürgermeisterin: "Wir sind sehr froh, mit Heike so eine kompetente und starke Kandidatin
aufstellen zu können und freuen uns auf die Begegnungen mit den Bürger*innen im Wahlkampf!”.
Heike Boldt wurde 1981 in Ostberlin geboren, ging in Braunschweig zur Schule und machte eine
Ausbildung zur Verlagsbuchhändlerin in Göttingen. Dort hat sie anschließend
Politikwissenschaften, Wirtschafts- und Sozialpsychologie, sowie Rechtswissenschaften mit
Schwerpunkt Öffentliches Recht studiert.
Politisch aktiv ist sie seit 2002, erst bei den Jusos, dann in der ver.di Jugend. In Die Linke ist sie
2010 eingetreten und war direkt bis 2014 im Landesvorstand aktiv. Während der großen
Flüchtlingsbewegung 2015 hat sie sich bei der Seebrücke Oldenburg engagiert und diese mitaufgebaut.
Später war sie im Vorstand der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen aktiv, unter
anderem als Vorsitzende. Zuletzt war sie im Kreisvorstand Oldenburg/Ammerland und konzentriert
sich nun auf die Kommunalpolitik.
Kontakt
Heike Boldt - als Kandidatin
heike.boldt@die-linke-oldenburg.de
