Oldenburg ist bereit für starke linke Politik und für eine Oberbürgermeisterin
Die Linke Oldenburg/Ammerland geht gestärkt aus der Kommunalwahl hervor.Heike Boldt hat bei der Oberbürgermeisterwahl ein starkes Ergebnis erzielt - und damit ist klar: Die Möglichkeit, dass Oldenburg eine Oberbürgermeisterin bekommt (wenn auch noch nicht jetzt), ist real. Gleichzeitig zieht Die Linke mit 13 Prozent und sieben Sitzen deutlich stärker in den Rat der Stadt ein als 2021.
„Wir haben gezeigt, dass Oldenburg bereit ist für eine Frau an der Spitze der Stadt - und für eine Politik, die soziale Gerechtigkeit, Feminismus, gute Arbeit und Klimaschutz zusammendenkt“, sagt Heike Boldt.
Das Ergebnis sei vor allem ein Auftrag, weiterzumachen. „Wir wollten nicht nur die erste Oberbürgermeisterin stellen. Wir wollen eine Politik, die die Machtverhältnisse in dieser Stadt verändert.“ Die Linke sieht das Wahlergebnis als Bestätigung ihrer Arbeit vor Ort: an Haustüren, in den Stadtteilen, auf der Straße und in den Betrieben. Stimmen aus ganz unterschiedlichen Teilen der Stadt zeigen: Soziale Politik ist keine Nischenfrage.
„Wer arbeitet, muss von seiner Arbeit leben können. Wer eine Wohnung sucht, muss sich Oldenburg leisten können. Und wer auf Bus, Kita, Schule und öffentliche Infrastruktur angewiesen ist, darf nicht abgehängt werden“, erklärt Mattis Teschner aus dem Kreisvorstand.
Gleichzeitig sei das Ergebnis kein Grund, sich zurückzulehnen. „Sachsen-Anhalt zeigt, was passiert, wenn soziale Unsicherheit und politische Enttäuschung vor allem von rechts beantwortet werden. Unsere Antwort ist eine andere: Wir wollen nicht über Menschen reden, sondern mit ihnen. Wir wollen zuhören, organisieren und konkrete Verbesserungen erkämpfen.“
Die Linke ist heute stärker geworden. Jetzt geht die Arbeit erst richtig los: für eine soziale, feministische und solidarische Stadt für alle.
