Unsere Kandidierenden

für Oldenburg

Wahlbereich 1: Stadtmitte Nord

Ziegelhofviertel, Bürgerfelde, Nadorst, Donnerschwee

1. Mousa Mazidi


Sozialarbeiter im Bereich Migration & Integration, 68 Jahre

Ich kandidiere, weil ich ein Oldenburg will, in dem alle Menschen respektvoll und ohne Angst leben können. Rassismus und Ausgrenzung haben hier keinen Platz Mein Ziel ist es, gleiche Chancen für alle Kinder zu schaffen – durch gute Bildung, sichere Lebensbedingungen und echte Zukunftsperspektiven. Dazu gehören modern ausgestattete Schulen, starke Sportvereine, mehr Bewegungsangebote sowie bessere Spielplätze und Spielparks für Kinder, Jugendliche und ältere Menschen. Eltern müssen die Möglichkeit haben, Familie und Beruf gut miteinander zu vereinbaren. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass zusätzliche Kita-Plätze geschaffen und bestehende Einrichtungen gestärkt werden. Wichtig ist mir auch die Verstärkung der Initiativen im Bereich Migration, Integration und Soziales: Begegnungshäuser für verschiedene Anlässe mit Beratungsangeboten sowie eine starke Nachbarschaft, in der Menschen füreinander da sind. Ich will im Stadtrat eine klare Stimme sein für die, die zu oft überhört werden.

2. Anna Brauer

gelernte Mediengestalterin, 27 Jahre

Ich komme gebürtig aus Oldenburg, und deshalb liegt mir die Stadt und vor allem das Leben der Menschen hier sehr am Herzen. Ich möchte eine Verwaltung, die transparenter, moderner und vor allem zugänglicher für alle wird. Digitalisierung spielt dabei eine große Rolle, darf aber niemanden ausschließen. Für ein soziales Zusammenleben müssen die Fähigkeiten und Bedürfnisse der Menschen im Mittelpunkt stehen. Und auch deshalb möchte ich versuchen, die Arbeit im Stadtrat digitaler, transparenter und verständlicher zu machen, damit es die Menschen erreicht, die es betrifft.

  • 3. Evelyn Schuckardt
  • 4. Konstantin Witt
  • 5. Jakob Kalus
  • 6. Kaatje Maasch
  • 7. Julian Moritz
  • 8. Siri große Osterhues
  • 9. Arne Brix

Wahlbereich 2: Stadtmitte Süd

Zentrum, Osternburg, Drielake, Neuenwege

1. Heike Boldt

Gewerkschafterin, 44 Jahre

Menschen, denen wir unsere Kinder anvertrauen, die uns oder unsere Familien pflegen, die uns sicher durch die Stadt bringen, dafür sorgen, dass die Stadt sauber ist, kulturelle Angebote umsetzen und uns beraten haben gute Arbeitsbedingungen verdient. Sie sind mehr als Zahlen im Haushalt. Sie sind es, die den Laden am Laufen halten. Ich möchte sie in den Mittelpunkt unseres Handelns stellen und mit ihnen auch über den Stadtrat gute Arbeitsbedingungen gestalten.

2. Oliver Borchert

Rechtsanwalt, 48 Jahre

Ich bin gebürtiger Oldenburger, aufgewachsen in Haarentor und wohne nun seit über 25 Jahren in Osternburg. Ich habe Sozialwissenschaften und Jura studiert, jahrelang in der Altenpflege und für Menschen mit Behinderung gearbeitet und bin jetzt seit knapp zehn Jahren als Anwalt tätig. Zudem bin ich Vater einer fünfjährigen Tochter. Unter dem Eindruck des rassistischen Pogroms von Rostock-Lichtenhagen 1992 fand ich im Alter von 15 Jahren zur linken Szene und habe bis heute die Hoffnung auf ein gutes Leben für alle nicht verloren. Linke Kommunalpolitik kann für viele das Dasein in unserer Stadt besser machen. Kostenlose Mittagessen in Kitas und Schulen, kostenlose Krippenplätze, sichere Schulwege und kostenfreies Busfahren für alle ließen sich umsetzen. Ebenso sozialer Wohnungsbau und bald vielleicht sogar die Enteignung von Leerstand. Bei Sozialem und Kultur gibt es nichts zu kürzen. Behördliche Schikanen gegen Oldenburger*innen ohne deutschen Pass – von Bezahlkarten bis hin zu Abschiebeandrohungen – können beendet werden. Und natürlich darf nicht länger hingenommen werden, dass viele Menschen, die hier leben, lernen und arbeiten, erst gar nicht wählen dürfen.

3. Jelena Do, 45 Jahre

gelernte Kauffrau im Einzelhandel

Als Kind serbischer Gastarbeiter*innen in Friesoythe geboren, lebe ich seit 25 Jahren in Oldenburg und arbeite in der Jugend- und Familienhilfe. Meine erste echte kommunalpolitische Erfahrung wird direkt als Kandidatin stattfinden, denn durch meine späte Einbürgerung 2025 durfte ich lange Zeit politisch nur zuschauen. Genau das will ich ändern. Ich möchte meine Stadt aktiv mitgestalten und Menschen erreichen, die glauben, dass Politik nichts mit ihrem Alltag zu tun hat. Wichtig sind mir soziale Gerechtigkeit, Inklusion und ein Feminismus, der alle Menschen mitdenkt. Ich höre zu, rede mit, stoße Themen an und lege gelegentlich, möglichst charmant, auch mal den Finger in eine Wunde.

  • 4. Max Conens
  • 5. Saskia Dierks
  • 6. Axel Kleinschmidt
  • 7. Anne Strick

Wahlbereich 3: Nordwest

Bürgerfelde, Dietrichsfeld, Helleheide, Brokhausen, Bloherfelde, Haarentor, Wechloy

1. Stiven Haseloh

Studierender für Sozialwissenschaften und Gender Studies / Kassierer*in, 33 Jahre

Als nicht-binäre Person mit deutsch-pakistanischer Migrationsgeschichte trete ich im Wahlbereich 3 an. Eigene Erfahrungen mit Obdachlosigkeit treiben mich an, Wohnungslosigkeit konsequent durch Housing First zu beenden – für ein radikal soziales Oldenburg! Bei Fridays for Future habe ich den Klimaneutralitätsprozess mitinitiiert. Im kommenden Stadtrat müssen wir diesen radikal umsetzen: mit kostenlosem Busfahren, Sanierungsförderung und Geschenkestationen gegen Vermüllung. Als Gründungsmitglied von United Against Racism stehe ich für intersektionalen, sozialistischen Antirassismus gegen jegliche Form von Diskriminierung. Ich brenne für bezahlbaren Studi-Wohnraum, queeres sowie antirassistisches Empowerment und Erinnerungskultur, um marginalisierte Stimmen endlich unüberhörbar zu machen!

  • 2. Serena Schmidt
  • 3. Magaretha-Maria Ostern

4. Lukas Grünjes

Elektroniker für die Fachrichtung Automatisierungstechnik, 30 Jahre

Moin! Ich komme ursprünglich aus dem Ammerland und wohne jetzt seit drei Jahren in Oldenburg. Daher weiß ich aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Mein Ziel ist es, dass mit dem Wohnen und allgemein mit den Grundbedürfnissen keine Profite gemacht werden. Gleichzeitig engagiere ich mich seit drei Jahren ehrenamtlich in einem Museum in Oldenburg und bekomme so die Spar- und Kürzungspolitik der aktuellen Parteien im Bereich Kultur und Soziales mit. Das gilt es zu verhindern, denn gerade die kulturelle Vielfalt und das soziale Engagement der Menschen machen Oldenburg aus.

  • 5. Andrea Nanz
  • 6. Michel Brandt
  • 7. Christian Naaf
  • 8. Felix Teschner
  • 9. Henning Leuckert
  • 10. Paul Naujoks
  • 11. Ulrich Schachtschneider
  • 12. Michel Janßen

Wahlbereich 4: Nordost

Alexandersfeld, Ofenerdiek, Etzhorn, Ohmstede, Nadorst

1. Sebastian Rodowski

Auszubildender bei der Post, 26 Jahre

Ich komme aus einem Arbeiterhaushalt und habe früh gelernt, dass man im Leben nichts geschenkt bekommt. Deshalb ist es mir wichtig, dass Menschen mit Respekt behandelt werden, Arbeit fair bezahlt wird und diejenigen, die anpacken, eine starke Stimme haben. Für mich gehören soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und ein respektvoller Umgang mit Mensch, Tier und Natur untrennbar zusammen. In Oldenburg setze ich mich dafür ein, dass die Stadt sozial bleibt, nachhaltig denkt und die Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern konsequent ernst nimmt.

2. Esther Dannemann-Janßen

Erzieherin, 39 Jahre

Linke Kommunalpolitik bedeutet für mich, die Stimmen aller Menschen dieser Stadt in den Rat zu tragen, insbesondere derer, die sonst wenig Gehör erhalten. Kinder und Jugendliche, so wie die Menschen, die diese betreuen, begleiten und bilden, liegen hier in meinem besonderen Fokus. Arbeitsbedingungen für Fachkräfte im sozialen Bereich so verbessern, dass die jüngsten unserer Gesellschaft den Schutz und die Chancen erhalten, die sie verdienen, ist mir ein Herzensanliegen. 
Zudem glaube ich, Kommunalpolitik muss ganzheitlich gedacht werden - kostenloser und pünktlicher ÖPNV, ausgebaute Radwege, kostenlose Mahlzeiten in Kitas, konsumungebundene Naherholung - all das sind kleine Bausteine auf dem Weg zu einer gesünderen und entlasteten Stadtgesellschaft, die gern in Oldenburg lebt.

  • 3. Denise Rüegg
  • 4. Manfred Klöpper
  • 5. Arwen Krüger

Wahlbereich 5: Süd

Kreyenbrück, Bümmerstede, Krusenbusch, Tweelbäke

1. Mattis Teschner

dualer Student Telekommunikationsinformatik, 21 Jahre

Aufgewachsen in einer Arbeiterfamilie mit zwei Geschwistern, kam ich für mein Studium nach Oldenburg. Heute trete ich für eine radikal soziale Politik in unserer Stadt an. Entscheidungen, die unsere Lebensqualität direkt beeinflussen, dürfen nicht durch vermeintlich notwendige Sparmaßnahmen blockiert werden. Ob der Ausbau von bezahlbarem Wohnraum, ein besserer ÖPNV oder konkrete Vorhaben wie die Sanierung des Hallenbads in Kreyenbrück: Diese Investitionen sind unverzichtbar – und wir können sie uns leisten!

2. Anda Nicolae-Vladu

Migrationsberaterin & Doktorandin, 43 Jahre

Aus meiner langjährigen Arbeit in der Sozial- und Migrationsberatung weiß ich, wie Ausgrenzung und Ungleichheit den Alltag von so vielen prägt. Und ich weiß aber auch, dass Solidarität den Unterschied machen kann, sich gemeinsam nicht mehr ohnmächtig zu fühlen und tatsächlich etwas zu verändern. Dies habe ich aber nicht nur durch meine (bezahlte und nicht-bezahlte) Arbeit erfahren, sondern auch biographisch, nachdem ich als Jugendliche nach Deutschland migriert bin. Nun lebe ich seit über 20 Jahren in Oldenburg und ich will, dass Oldenburg eine Stadt für alle sein kann. Deswegen setze ich mich für bezahlbaren Wohnraum, mehr Bildungsgerechtigkeit sowie für soziale und kulturelle Teilhabe für alle ein.

  • 3. Antje Magdalena Klinger
  • 4. Javed Rahimy
  • 5. Neele Mendel
  • 6. Jan Galuska
  • 7. Hendrik Jelschen

Wahlbereich 6: Südwest

Eversten

1. Christina Schäfers

alleinerziehende Pädagogik-Studentin und Yogalehrerin, 33 Jahre

Mein Name ist Christina Schäfers, ich bin 33 Jahre alt, alleinerziehende Pädagogik-Studentin und Yogalehrerin. Ich kandidiere im Wahlbereich 6 für Die Linke, um mich für ein vielfältiges, buntes Oldenburg einzusetzen, in dem alle Menschen gesehen und gehört werden. Mein besonderer Fokus liegt auf der Stärkung einkommensschwacher Haushalte sowie der gezielten Unterstützung von Familien und insbesondere Alleinerziehenden. Ich stehe für eine intersektionale, feministische Politik sowie eine klare antifaschistische und antirassistische Haltung. Mein Ziel ist es, den Sozialraum nachhaltig zu stärken und eine Stadt zu schaffen, in der soziale Gerechtigkeit und ein solidarisches Miteinander an erster Stelle stehen.

2. Leylan Düman

Studentin Sonderpädagogik & Philosophie, 37 Jahre

Durch meine Tätigkeit in der Krippe, Kita und I-Gruppe musste ich immer wieder erleben, dass es nicht genügend Plätze für Kinder mit Förderbedarf gibt. Trotz enger Zusammenarbeit mit den Psycholog:innen des Gesundheitsamtes Oldenburg und eines frühen Tätigwerdens bereits im Krippenalter gemeinsam mit Familien und Behörden, erhalten viele Kinder nicht die notwendige Förderung, um ihnen einen guten Einstieg in die Schule zu ermöglichen. Hier gibt es akuten Handlungsbedarf, der in der Vergangenheit widersprüchlich gehandhabt wurde. Dem möchte ich mich entgegenstellen und für ein Oldenburg kämpfen, in dem Inklusion gelebt wird und nicht ein Deckmantel für Sparmaßnahmen wird. In dem alle Kinder die Chance auf einen guten Einstieg ins Leben haben und Fachkräfte, wie auch Familien, nicht der Hilflosigkeit überlassen werden.

  • 3. Jacqueline Schulte
  • 4. Katja Brandt
  • 5. Lieven Struthoff
  • 6. Mathis Behrends